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Felix Thier, Vorsitzender

8. FrühLINKSempfang der LINKEN Teltow-Fläming in Blankenfelde-Mahlow

"Endlich wieder einmal unter anderen Genossinnen und Genossen!" So oder so ähnlich lässt sich kurz und knapp der 8. FrühLINKSempfang der LINKEN Teltow-Fläming zusammenfassen.

Dieses Mal luden Kreisvorstand und Kreistagsfraktion in die Begegnungsstätte "Regina Wach" der Volkssolidarität nach Blankenfelde-Mahlow ein. Benannt wurde das Objekt nach unserer langjährigen Genossin Regina Wach, die von Beginn an die Volkssolidarität in Blankenfelde-Mahlow als Vorsitzende maßgeblich gestaltete. Und leider im letzten Jahr viel zu früh von uns gegangen ist. Also ein mehr als würdiger Ort für unseren diesjährigen Empfang.

Mittlerweile traditionell verbinden wir dieses Treffen auch mit dem Dank an unsere ehrenamtlichen Zeitungsverteilenden des Linksblick. Ebenso werden unsere neu eingetretenen Mitglieder des zurückliegenden Jahres eingeladen. Gefolgt sind der Einladung 20 Gäste.

Begrüßt und eröffnet wurde das Ganze von Felix Thier, Vorsitzender unseres Kreisverbandes. Anke Scholz begrüßte als Mitglied der Kreistagsfraktion in deren Namen und natürlich auch als Gemeindevertreterin von Blankenfelde-Mahlow. sie war es auch, die kurz zur Geschichte des Hauses informierte.

Mit Isabelle Vandré konnten wir ferner unser LINKEN-Landtagsmitglied der Region bei uns begrüßen. Sie berichtete aus der aktuellen Landespolitik.

Bei politischen Gesprächen zum Zustand unserer Partei und der allgemeinen Weltlage gab es angeregte Diskussionen - auf Vieles wussten wir uns keine Antwort. Aber sich darüber auszutauschen, tat ungemein gut!

F. Thier
Anke Scholz (hinten, stehend) begrüßte als Mitglied der Kreistagsfraktion die Anwesenden.
F. Thier
Gast des 8. FrühLINKSempfanges war auch unsere Landtagsabgeordnete, Isabelle Vandré (hinten, stehend).
DIE LINKE. Teltow-Fläming

Дякую, Спасибо, Thank you, Merci. Der Tag der Befreiung im Jahr 2022

Дякую = Danke auf ukrainisch
Спасибо = Danke auf russisch
Thank you = Danke auf englisch
Merci = Danke auf französisch

1.

Der 8. Mai war die Beendigung einer Weltkatastrophe auf dem Kriegsschauplatz Europa, die am 7. Juli 1937 in Asien und am 1. September 1939 in Europa durch zwei Staaten vom Zaune gebrochen worden war: durch das militaristische Japan und das faschistische Deutschland.

Ihr endgültiges Ende fand die Katastrophe am 2. September mit der Kapitulation Japans, an deren Herbeiführung die Sowjetunion nach ihrem Sieg in Europa ebenfalls noch einen entscheidenden Anteil hatte.

Der Überfall des faschistischen Deutschland auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 markierte einen besonderen Höhepunkt in diesem Weltkrieg: den Beginn eines beispiellosen Vernichtungs- und Eroberungsfeldzuges, der am Ende 27 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion das Leben kostete, weitere viele Millionen Verwundete und Traumatisierte hinterließ und ungezählte Städte, Dörfer und Kulturlandschaften in Wüsten verwandelt hatte.

Bis heute sind - das müssen wir, die Erbinnen und Erben derer, die diesen Krieg geführt haben, uns immer wieder ins Gedächtnis rufen - die unerhörten menschlichen und gesamtgesellschaftlichen Wunden dieses Krieges nicht verheilt. 77 Jahre seit Ende des Krieges haben nicht ausgereicht, die riesigen Verluste an menschlichem Leben und gesellschaftlichem Reichtum auszugleichen.

Und auch dies ist bedeutsam: Die Armee der Sowjetunion, die Rote Armee, hat den Krieg nicht beendet, als sie 1944 ihr eigenes Territorium von den deutschen Invasoren befreit hatte, sondern sie ist - als zuverlässiger Bestandteil der Anti-Hitler-Koalition - bis ins Herz des deutschen Faschismus, nach Berlin, vorgestoßen und hat auf diesem Weg für die Befreiung Osteuropas von der deutschen Gewaltherrschaft einen weiteren hohen Blutzoll entrichtet. Ihr entschlossener Vormarsch hat auch dem Völkermord an den Juden Europas ein Ende gesetzt.

2.

Diese Entwicklungen sind tief und unauslöschbar in die Geschichte eingeschrieben: in die Geschichte der Welt, in die Geschichte der Völker der Sowjetunion, in die Geschichte der Völker Osteuropas, in die Geschichte der Jüdinnen und Juden, in die deutsche Geschichte. Es gibt nichts, womit ein Vergessen zu rechtfertigen wäre.

Der Kampf der Anti-Hitler-Koalition, der sich unablösbar mit einem Kampf der Völker Europas und der Welt gegen die Welteroberungspläne des faschistischen Deutschland und des militaristischen Japan verband, wird ewig im Gedächtnis der Welt bleiben.

Das deutsche Volk, das sich aus eigener Kraft nicht von seinen faschistischen Unterdrückern zu befreien vermocht hatte, schuldet diesem Völkerbündnis, in dem die Völker der Sowjetunion eine besonders gewichtige Rolle spielten, dauerhaften Dank.

3.

Es ist eine unfassbare Tragik, dass das Gedenken heute von einem Krieg überschattet wird, der auf einst sowjetischem und 1941 bis 1944 vom faschistischen Deutschland erobertem und mit unsäglicher Gewalt überzogenem Territorium stattfindet: einem Krieg, der 2014 in der Ukraine begann und am 24. Februar 2022 mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine ein Ausmaß annahm, das die Menschen in der Ukraine nach 80 Jahren erneut unfassbarem Leid aussetzt und zudem den Keim eines langandauernden, möglicherweise auch andere Länder in den Krieg einbeziehenden Konflikts in sich trägt.

So treffen wir uns hier in dankbarem Gedenken und in großer Angst und Sorge zugleich. Wir verurteilen den Überfall, unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine, und wir fordern eine sofortige Beendigung des Krieges. Wir fordern alle Beteiligten zur sofortigen Aufnahme substantieller Verhandlungen auf. Wir brauchen nicht Eskalation, sondern De-Eskalation.

Aufrüstung und immer neue Konfrontation bringen keinen Frieden.

4.

Der Preis, den die Völker der Welt zur Zerschlagung des Hitler-Faschismus gezahlt haben, war unermesslich groß. Es erwuchs daraus 1945 die Gründung der UNO, der Vereinten Nationen, und mit ihr der Schwur, einen solchen Krieg nie wieder zuzulassen. Die Atombombenabwürfe der USA auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 zeigten, was ein nächster Weltkrieg für die Menschheit bedeuten würde.

Wir sagen auch und gerade an diesem 8. Mai: Die Waffen nieder! Frieden!

F. Thier
8. Mai: Tag der Befreiung
privat
Gedenken in Blankenfelde-Mahlow anlässlich des Tages der Befreiung
M. Böttcher
Gedenken in Jüterbog anlässlich des Tages der Befreiung
M. Böttcher
Tom Siedenberg, stellv. Vorsitzender der LINKEN Teltow-Fläming, sprach Worte des Gedenkens in Jüterbog.
privat
Gedenken in Ludwigsfelde anlässlich des Tages der Befreiung
F. Thier
Gedenken in Luckenwalde: Der Stadtverband Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal legte Blumen am Ehrenhain nieder.
F. Thier
Mitglieder der LINKEN des Stadtverband Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal besuchten auch die Gräber sowjetischer Soldaten auf dem Waldfriedhof.
F. Thier
Gedenken in Luckenwalde zum Tag der Befreiung auf dem Friedhof des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag IIIA
privat
Gedenken gab es auch in Zossen durch Mitglieder und Sympathisierende aus Zossen, Rangsdorf und Am Mellensee.
Felix Thier, Vorsitzender

31. Familienfest der LINKEN Teltow-Fläming

Am heutigen Tag der Arbeit konnten wir endlich wieder unser Familienfest in Luckenwalde auf dem Boulevard feiern - zum 31. Mal! Mit dabei waren u. a. die IG Metall und die Volkssolidarität.

Begrüßen konnten wir Landrätin Kornelia Wehlan (DIE LINKE), den Europaabgeordneten Helmut Scholz, Landtagsmitglied Isabelle Vandré und unsere LINKEN-Landesvorsitzende, Katharina Slanina. Eröffnet wurde das Fest von Felix Thier, dem Vorsitzenden unseres Kreisverbandes.

Danke an alle unsere Gäste und an unsere musikalischen Stimmungsmacher von Trommelfieber, Tastenfeuer und Phönix! Schön, dass Sie dabei waren!

privat
Felix Thier, Vorsitzender des LINKEN-Kreisverbandes, eröffnet das 31. Familienfest.
E. Scheidler
Festimpressionen
F. Thier
Bühnenblick und dabei im Gespräch: Anne Loy befragt Helmut Scholz, Mitglied des Europäischen Parlaments.
privat
Gäste auf unserem Fest: Landrätin Kornelia Wehlan (DIE LINKE), die Landtagsmitglieder Isabelle Vandré (DIE LINKE) und Erik Stohn (SPD) (v. l. n. r.) sowie Maritta Böttcher (2. v. r.).
F. Thier
Impressionen
F. Thier
Gute Stimmung garantiert: Trommelfieber in Aktion
E. Scheidler
Durch Trommelfieber war die Stimmung besonders gut!
Maritta Böttcher, Mitglied des Kreisvorstandes

Osterhasenfest 2022: Bestes Wetter und tolle Stimmung

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause fand am heutigen Ostersamstag endlich wieder unser jährliches Osterhasenfest im Jüterboger Schlosspark statt. Etwa 500 Menschen waren da.

Petzis Kinderland und der Jugendfreizeitverein bastelten und malten mit den Kindern und malten wahre Kunstwerke in deren Gesichter. Die KITA Glühwürmchen hatte alle Hände voll zu tun beim Herstellen von Popcorn. Gitti und Tina formten Tiere aus Luftballons! Für Getränke und Küchlein war gesorgt. Ulrike, Didi und Conny betreuten die Wurf- und Geschicklichkeitsspiele und viele weitere Helferinnen und Helfer trugen zum Gelingen des Festes bei.

Besonders für die anwesenden Flüchtlingskinder aus der Ukraine, aus Syrien und weiteren Ländern ließen wir Luftballons mit der Friedenstaube in den Himmel steigen. Damit haben wir erneut deutlich gezeigt, dass wir eine Friedenspartei sind. In der Ukraine ist das Osterfest eine Woche später und einen »lebendigen Osterhasen« haben die Kinder auch noch nicht gesehen. Noch dazu einen, dem wir zum 70. Geburtstag gratulieren konnten. Rüdiger Schütte war im Hasenkostüm der »Knaller« im Schlosspark. Er hat insgesamt 400 Eier an die Kinder verteilt. Er war genau so begehrt wie die echten Kaninchen der Kaninchenzüchter*innen.

Ich habe mich selbst am meisten über meine Entscheidung gefreut, als ich im Vorfeld zum Fest 2022 vorschlug: »Wir planen das jetzt. Wir können notfalls auch immer improvisieren. Es ist gut, dass das Fest im Freien stattfindet, denn wir können nicht so tun, als gäbe es das Virus nicht.«

DJ Macky begeisterte nicht nur mit stimmungsvoller Musik, sondern hatte alle Hände voll zu tun, den Kindern Airbrush-Tattoos auf Gesicht oder Arme zu »zaubern«.

Es war ein tolles Fest, welches mit einem gemeinsamen Essen von Nudeln mit Tomatensoße seinen Abschluss fand. Bei Sonnenschein und bester Laune.

P. Hacke
In der Summe waren gut 500 Leute bei uns zu Gast!
privat
Gute Stimmung und Luftballons bei der LINKEN
P. Hacke
Tom Siedenberg, "Osterhase" Rüdiger Schütte und die LINKEN-Landesvorsitzende, Katharina Slanina (v. l. n. r.)
privat
Haupt-Organisatorin Maritta Böttcher gratuliert und dankt dem Osterhasen!
I. Richter
Kinderbelustigung gab es bei uns reichlich, hier z. B. Bällewerfen.
privat
Die weiße Friedenstaube: Gerade zu Ostern und in der aktuellen Zeit ein wichtiges Zeichen!
privat
Langeweile gab es bei uns nicht.
privat
Ob Klein, ob Groß: Alle hatten bei uns eine schöne Zeit.
I. Richter
Katharina Slanina und Maritta Böttcher im Gespräch mit "Osterhase" Rüdiger Schütte (v. r. n. l.)
DIE LINKE. Teltow-Fläming

Aktionen und Gratulationen zum Frauentag 2022

Im Kreisverband Teltow-Fläming waren heute unsere Mitglieder unterwegs und gratulierten an mehreren Orten. So wurden in Jüterbog am Vormittag bunte Primeln verschenkt: Verkäuferinnen, Apothekerinnen, Kellnerinnen, Erzieherinnen, Lehrerinnen und Pflegerinnen haben heute von uns eine Blume erhalten und ein Dankeschön für ihre Arbeit. Am Nachmittag wurde nach langer Abstinenz in unseren Jüterboger Räumen eine schöne Frauentagsfeier erlebt mit Kultur und viel Diskussionen zu unterschiedlichen Themen. Unser Kreisvorsitzender, Felix Thier, fand emotionale Worte  für die Frauen (und Männer) zum Internationalen Frauentag.

In Luckenwalde gab es im Hospiz, in einem Senioren*innenheim, auf dem Wochenmarkt und auf dem Boulevard rote Nelken samt Glückwunschkarte. Hier waren Martin Zeiler, Manfred und Felix Thier unterwegs. In Ludwigsfelde wurden Glückwunsche per Mail versandt. In Am Mellensee gab es Blumen von uns zum Beispiel vor Einkaufsmärkten.

DIE LINKE hat also auch in diesem Jahr wieder den Frauentag zum Anlass genommen, auf Missstände bei der Gleichbehandlung hinzuweisen. Frauen werden immer noch oft schlechter bezahlt als männliche Kollegen. Sozialberufe werden überdurchschnittlich von Frauen ausgeübt. Frauen halten unsere Gesellschaft am Laufen und zusammen. Honoriert wird das kaum. Im dritten Jahr der Pandemie warten Pflegekräfte z. B. immer noch auf eine spürbare Entlastung und finanzielle Aufwertung ihres Berufes. Mehr Geld? Fehlanzeige - obwohl es so Viele in der Politik versprochen haben. Klatschen und Applaus allein reicht aber nicht! Und das Geld ist da - 100 Mrd. EUR innerhalb weniger Tage sind für die Bundeswehr schließlich auch locker gemacht worden ...!

M. Zeiler
Gratulation zum Frauentag durch Felix Thier (l.) an die Mitarbeiterinnen des Hospizes in Luckenwalde
M. Zeiler
Ein kurzes Gespräch mit Felix Thier (l.) plus Blumengruß für die ganze Belegschaft gab es auch im Senioren*innenstift in Luckenwalde.
privat
Botschaft und Blumengruß zum Frauentag
privat
Frauentagsgratulation in der Apotheke in Jüterbog
privat
Maritta Böttcher (l.) gratulierte in Jüterbog zum Frauentag 2022.
privat
Freudige Gesichter und Dank für die Blumengrüße gab es zahlreich.
R. Frank
Blumengrüße gab es auch in der Gemeinde Am Mellensee.
privat
vorbereite Blumengratulation für die Genossinnen zur Frauentagsfeier
privat
Gemütliches Beisammensein zum Frauentag in unserem Büro in Jüterbog
Felix Thier, Vorsitzender

Appell gegen den Krieg, Auswertung des Wahljahres 2021 und parteiinterne Wahlen - DIE LINKE TF traf sich zur Mitgliederversammlung

Der Kreisverband Teltow-Fläming der Partei DIE LINKE kam am heutigen 5. März im Luckenwalder Biotechnologiepark zusammen und wählte seinen Vorstand neu.

Mit 91,4% wurde Felix Thier für weitere zwei Jahre im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Der 35-jährige Luckenwalder führt den Kreisverband seit 2013 und ist gleichzeitig Co-Vorsitzender der Kreistagsfraktion DIE LINKE/ Die PARTEI.

Als wiedergewählte stellv. Vorsitzende ist Annekathrin Loy (39 Jahre) aus Blankenfelde-Mahlow an Thiers Seite, Tom Siedenberg (24) aus Jüterbog ist als stellv. Vorsitzender neu dabei. Schatzmeisterin bleibt Gabi Pluciniczak (58) aus Nuthe-Urstromtal. Neu ins Amt des Geschäftsführers gewählt wurde Tobias Lübbert (27) aus Ludwigsfelde.

Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Maritta Böttcher (Jüterbog), Katharina Claus (Rangsdorf), Paul Herzlieb (Ludwigsfelde), Robert Kosin (Großbeeren), Angelika Linke (Ludwigsfelde), Svenja Lübbert (Ludwigsfelde), Monika Nestler (Luckenwalde), Sabine Schütte (Jüterbog) und Manfred Thier (Luckenwalde).

Die Mitgliederversammlung hatte sich, neben den Gremien- und Parteitagsdelegiertenwahlen, die Auswertung des Wahljahres 2021 vorgenommen. Denn ursprünglich sollte die Versammlung bereits Ende November 2021 tagen. Pandemiebedingt wurde sie auf den 5. März verschoben. Gast der heutigen Tagung war die Co-Landesvorsitzende der LINKEN Brandenburg, Katharina Slanina.

Die Diskussion war sachlich, jedoch nicht unkritisch. Mit Blick auf die Bundestagswahl wurde von allen zur Geschlossenheit in der LINKEN aufgerufen. Zerstrittene Parteien würden nicht gewählt, so der Tenor. Dabei dürfe jedoch die Fehleranalyse nicht unklar bleiben. Am engagierten Wahlkampf in Teltow-Fläming habe es am wenigsten gelegen, so das Fazit. Das zeige u. a. der Wahlsieg von Kornelia Wehlan in der Landratswahl am Wahltag der Bundestagswahl. DIE LINKE habe an diesem Tag verloren UND gewonnen. Vielmehr sei die unklare Linie führender Köpfe der LINKEN und Fehler in der eigenen Kommunikation mitursächlich für das schlechte Abschneiden bei der Bundestagswahl.

DIE LINKE als konsequente Friedens- und Antikriegspartei steht weiterhin fest dort, wo sie schon immer war: an der Seite der Friedensbewegung. Der Krieg Putins ist zu verurteilen. Daher wurde auf der heutigen Versammlung auch ein deutlicher Appell verabschiedet. Unter den anwesenden Parteimitgliedern gab es eine spontane Sammlung. Für Tankrechnungen der Hilfstransporte Richtung Ukraine kamen über 250 Euro zusammen.

Berichte, Wahlergebnisse und Dokumente finden sich hier.

privat
Kreisvorstand der LINKEN TF
Tobias Lübbert, Mitglied des Kreisvorstandes

Demo für den Frieden - Nieder mit den Waffen!

Heute haben wir in Ludwigsfelde zur Friedensdemo aufgerufen und 120 Menschen sind dem Aufruf gefolgt! 

Der Angriffskrieg ohne jede Legitimation, den Russland seit Tagen in der Ukraine betreibt, ist ein "abscheuliches Verbrechen. Krieg ist immer ein Verbrechen, egal ob mit oder ohne internationaler Legitimität", so Felix Thier, Vorsitzender des Kreisverbandes und der Kreistagsfraktion der LINKEN Teltow-Fläming, in seiner Rede.

Und er ist bei weitem nicht der einzige, der das so sah. Sowohl Redner von SPD und Grünen oder aus der Zivilgesellschaft Ludwigsfeldes benannten diesen Krieg als das, was er ist, verachtenswert und sinnlos. 

„Wie erkläre ich Krieg meinen Kindern? Wie?“, war nur eine von vielen Fragen. Etwas unsinnigeres als Krieg gibt es schließlich kaum. 

Aber auch die Feststellung von unserem Genossen und Demo-Organisator, Tobias Lübbert, dass "fast alle hier auf dem Platz der Generation angehören, die Krieg nur von Erzählungen der Eltern oder Großeltern oder aus Geschichtsbüchern kennen" erhielt viel Applaus der Anwesenden.

Wir fordern klar und deutlich:

  • Keine Waffenlieferungen! 
  • Frieden in der Ukraine so schnell wie möglich! 
  • Nieder mit den Waffen!
  • Aufnahme von Geflüchteten! 

In diesem Zusammenhang freuen wir uns natürlich umso mehr, dass Landrätin Kornelia Wehlan (DIE LINKE) verkündet hat, dass Teltow-Fläming bereit ist zu helfen und Menschen aufzunehmen. Auch Privatpersonen können helfen. Wohnraumangebote werden vorerst vom Sozialamt des Landkreises gebündelt – sie können über die E-Mail-Adresse sozialamt@teltow-flaeming.de kommuniziert werden.

Es gab aber auch Lichtblicke auf der Friedensdemo. Hoffnungsmomente, wenn man so will. 

Da ist zum einen das Plakat einer jungen Familie, deren Kinder sich den Spruch "Frieden und Erdbeereis" ausdachten, was vielen ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Und dann war da noch die schiere Solidarität der Menschen auf dem Platz, die in einer fast schon rührenden Szene endete.

Als fast am Ende der Kundgebung das Lied "Kleine weiße Friedenstaube" gespielt wurde, wurde es still auf dem Rathausplatz in Ludwigsfelde. Die Anwesenden lauschten den Textzeilen und manch eine*r sang leise mit. 
Es fühlte sich an, als wäre für einen Moment die Welt wieder in Ordnung. Das war ein Gefühl, wie der sprichwörtliche Keim der Hoffnung.

F. Thier
Panzer schaffen keinen Frieden!
F. Thier
Insgesamt zählten wir 120 Teilnehmende.
T. Lübbert
Felix Thier, Vorsitzender des LINKEN-Kreisverbandes und der Kreistagsfraktion, während seiner Rede.
privat
Felix Thier (r.) und Tobias Lübbert (2. v. r. ), Organisator der Demo
F. Thier
Danke an alle Teilnehmenden - wir haben ein Zeichen für den Frieden gesetzt!
F. Thier
DIE LINKE zeigte Flagge!
Tom Siedenberg, Mitglied des Kreisvorstandes

Im Gedenken gegenlenken! Kundgebung zu den Corona-Protesten

Gestern fand unsere Kundgebung "Im Gedenken gegenlenken" in Jüterbog statt. Der Redebeitrag von unserem Genossen Tom Siedenberg wurde dabei durch Zwischenrufe, Beleidigungen und Drohungen gestört. Dadurch konnte er nicht seinen vollständigen Redebeitrag halten.

privat
Klare Positionen und Aussagen sind in diesen Zeiten nötig.
privat
Ein Danke von uns an alle Teilnehmenden an diesem Abend!
privat
Tom Siedenberg, Mitglied des Kreisvorstandes der LINKEN TF, während seiner Rede.
Felix Thier, Vorsitzender

Antisemitismus ist nicht hinnehmbar - Gedenken an den Holocaust

Heute vor 77 Jahren befreite die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Auschwitz ist bis heute das zentrale Symbol für den Holocaust. Alleine hier ermordeten die Nationalsozialisten über eine Million Jüdinnen und Juden – bürokratisch geplant und fabrikmäßig durchgeführt.

Wir gedenken heute der Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen. Es ist Aufgabe von uns allen, die Erinnerung wachzuhalten an das, was geschah.

Für alle Zeit ist Auschwitz eine Mahnung an die Menschheit. Der 27. Januar ist für uns auch ein Auftrag, alles dafür zu tun, dass Faschismus, Rassismus und Antisemitismus keinen Platz in unserer Gesellschaft finden. Es muss politisch durch Aufklärung und Prävention mehr dafür getan werden, Antisemitismus und Rassismus zu bekämpfen und Faschismus den Nährboden zu entziehen. Das muss die Lehre aus unserer Geschichte sein.

A. Linke
Holocaust-Gedenken 2022 in Ludwigsfelde auf dem Friedhof.
A. Linke
Silvio Pape spricht zum Holocaust-Gedenken 2022 in Ludwigsfelde auf dem Friedhof.
privat
In Jüterbog erinnert DIE LINKE an den Holocaust traditionell durch das Aufsuchen von Stolpersteinen im Stadtgebiet.
Thier
Mitglieder der LINKEN Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal beim Holocaust-Gedenken 2022 auf dem Stalag-Friedhof Luckenwalde
Thier
Holocaust-Gedenken 2022 am Gedenkstein des sowjetischen Gräberfeldes auf dem Waldfriedhof Luckenwalde
F. Thier
27. Januar - Gedenken an den Holocaust und die Opfer des Nationalsozialismus
Maritta Böttcher, stellv. Vorsitzende

Wir bleiben wachsam und erinnern

Am 15. Januar 1919 wurden die beiden Arbeiterführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht hinterrücks ermordet.

Wir ehren sie und gedenken ihrer jedes Jahr am zweiten Sonntag im Januar öffentlich in der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin Friedrichsfelde.

103 Jahre nach der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht bleibt der Kampf gegen Militarismus und Krieg, für Demokratie und soziale Gerechtigkeit eine aktuelle Herausforderung. Deshalb waren auch in diesem Jahr Mitglieder unseres Kreisverbandes gemeinsam mit Vielen zum stillen Gedenken, pandemiegerecht mit Maske, an der Gedenkstätte.

Wir hatten dort viele Gespräche mit Freund*innen und Bekannten, die meisten von Sorge um die Zukunft der Partei DIE LINKE getragen. Wir müssen miteinander reden und die unterschiedlichen Ideen und Ansichten linker Politik besprechen. Erfahrungen haben wir reichlich und wir wissen: Zukunft braucht Herkunft!

F. Thier
Auch 2022 wurde in der Gednekstätte der Sozialisten in Berlin an die Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts 1919 durch rechte Freikorpssoldaten erinnert.
Thier
Erinnern an die Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts
Thier
Manfred Thier gedenkt Werner Lamberz.