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privat
Carsten Preuß (r.) war in der Gemeinde Niederer Fläming unterwegs.

Carsten Preuß

Zu Besuch im Fläminger Genussland

C. Preuß

Hinter der Marke Fläminger Genussland steht der Landwirtschaftsbetrieb der Brüder Tino und Ronny Ryll in Reinsdorf (Niederer Fläming).

Die Niederschläge am Mittwoch haben die Landwirte zur Ernte-Pause gezwungen, die ich für einen Besuch des Betriebes genutzt habe. Tino Ryll erläuterte mir das nachhaltige Betriebskonzept. Der 750 Hektar große Betrieb betreibt Schweine- und Rinderhaltung sowie Feldbau. Was den Betrieb von anderen Agrarbetrieben unterscheidet:
Die Fläminger Genussland GmbH ist ein regionaler Produzent von hochwertig, selbst hergestellten Lebensmitteln. Dort wird nicht nur gesät, gepflegt und geerntet, hier wird auch alles auf dem Bauernhof selbst verarbeitet und vermarktet.

Die Philosophie des Betriebes ist es, mit der Natur zu arbeiten und deren Vorzüge nutzbar zu machen. So wird ein ausgeglichenes Verhältnis aller Nährstoffe im Boden erreicht, was wiederum die Qualität der Produkte erhöht, d. h. mehr Mineralien, mehr Vitamine. Die naturnahe Wirtschaftsweise ist nicht Bio und nicht konventionell. Sie ist regenerativ. Der Boden steht im Mittelpunkt. Herbizide konnten fast komplett von den Feldern verbannt werden. Der Boden wird mit Zwischenfrüchten oder Untersaaten belebt. Die vielgliedrige Fruchtfolge besteht aus etwa 15 Kulturen!

Das hat sich bereits positiv auf den Humusgehalt ausgewirkt. Die Bindung von Kohlenstoff im Boden lässt es zu, dass auch CO2-Zertifikate angerechnet werden können. Zudem speichert der Boden so mehr Wasser und Nährstoffe.

Der Betrieb hat auch die Verarbeitung und Vermarktung der Produkte übernommen. Neben völlig naturbelassenen Rohstoffen, wie Mohn, Leinsamen oder Senfkörnern deckt die Produktpalette auch verarbeitete und veredelte Erzeugnisse wie Öl, Honig, Essig, Fleisch- und Wurstwaren, Säfte und Liköre ab. Die Ölsaaten werden auf dem Hof schonend bei 30 °C und im Dunkeln kalt gepresst. Das erhält den Geschmack und die Vitamine.

Hinter dem Betriebshof stehen - oder liegen - ca. 30 Schweine im Freiland. Die Freilandhaltung von Schweinen ist ein naturnahes Haltungsverfahren, da es der natürlichen Lebensweise der Schweine sehr entgegenkommt. Gehalten werden Mangalitza-Wollschweine und die alte DDR-Rasse Leicoma. Zudem grasen auf der Weide Wagyu- sowie Aberdeen-Angus-Rinder.

Neben der eigenen Verarbeitung werden die Produkte abgefüllt und von Hand mit den Etiketten beklebt. Neben der Vermarktung in der Region gibt es auch einen Online-Shop.

Die Regionalität der Produkte ist für immer mehr Menschen ausschlaggebend beim Lebensmittelkauf. Wichtig ist, dass hierfür im Land Brandenburg auch die Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen gefördert werden. So kann Wertschöpfung in der Region verbleiben.


Parteimitglied werden kann man hier.

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Carsten Preuß (r.) war in der Gemeinde Niederer Fläming unterwegs.

Carsten Preuß

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Hinter der Marke Fläminger Genussland steht der Landwirtschaftsbetrieb der Brüder Tino und Ronny Ryll in Reinsdorf (Niederer Fläming).

Die Niederschläge am Mittwoch haben die Landwirte zur Ernte-Pause gezwungen, die ich für einen Besuch des Betriebes genutzt habe. Tino Ryll erläuterte mir das nachhaltige Betriebskonzept. Der 750 Hektar große Betrieb betreibt Schweine- und Rinderhaltung sowie Feldbau. Was den Betrieb von anderen Agrarbetrieben unterscheidet:
Die Fläminger Genussland GmbH ist ein regionaler Produzent von hochwertig, selbst hergestellten Lebensmitteln. Dort wird nicht nur gesät, gepflegt und geerntet, hier wird auch alles auf dem Bauernhof selbst verarbeitet und vermarktet.

Die Philosophie des Betriebes ist es, mit der Natur zu arbeiten und deren Vorzüge nutzbar zu machen. So wird ein ausgeglichenes Verhältnis aller Nährstoffe im Boden erreicht, was wiederum die Qualität der Produkte erhöht, d. h. mehr Mineralien, mehr Vitamine. Die naturnahe Wirtschaftsweise ist nicht Bio und nicht konventionell. Sie ist regenerativ. Der Boden steht im Mittelpunkt. Herbizide konnten fast komplett von den Feldern verbannt werden. Der Boden wird mit Zwischenfrüchten oder Untersaaten belebt. Die vielgliedrige Fruchtfolge besteht aus etwa 15 Kulturen!

Das hat sich bereits positiv auf den Humusgehalt ausgewirkt. Die Bindung von Kohlenstoff im Boden lässt es zu, dass auch CO2-Zertifikate angerechnet werden können. Zudem speichert der Boden so mehr Wasser und Nährstoffe.

Der Betrieb hat auch die Verarbeitung und Vermarktung der Produkte übernommen. Neben völlig naturbelassenen Rohstoffen, wie Mohn, Leinsamen oder Senfkörnern deckt die Produktpalette auch verarbeitete und veredelte Erzeugnisse wie Öl, Honig, Essig, Fleisch- und Wurstwaren, Säfte und Liköre ab. Die Ölsaaten werden auf dem Hof schonend bei 30 °C und im Dunkeln kalt gepresst. Das erhält den Geschmack und die Vitamine.

Hinter dem Betriebshof stehen - oder liegen - ca. 30 Schweine im Freiland. Die Freilandhaltung von Schweinen ist ein naturnahes Haltungsverfahren, da es der natürlichen Lebensweise der Schweine sehr entgegenkommt. Gehalten werden Mangalitza-Wollschweine und die alte DDR-Rasse Leicoma. Zudem grasen auf der Weide Wagyu- sowie Aberdeen-Angus-Rinder.

Neben der eigenen Verarbeitung werden die Produkte abgefüllt und von Hand mit den Etiketten beklebt. Neben der Vermarktung in der Region gibt es auch einen Online-Shop.

Die Regionalität der Produkte ist für immer mehr Menschen ausschlaggebend beim Lebensmittelkauf. Wichtig ist, dass hierfür im Land Brandenburg auch die Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen gefördert werden. So kann Wertschöpfung in der Region verbleiben.

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