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Svenja Lübbert, Linksjugend ['solid] Teltow-Fläming

Wird die Gendersprache scheitern?

Die Gendersprache hat das Ziel, alle Geschlechter auf respektvolle Art und Weise sichtbar zu machen. Dabei geht sie über die schlichte Benennung von Frau und Mann hinaus und spricht Trans*- und Inter- sowie nicht-binär verortete Personen an.

Worüber aber viele vermutlich nicht nachdenken ist, dass Sprache viele grammatikalische Richtlinien hat und von heute auf morgen die Sprache nicht neu erfunden werden kann. Und die Gendersprache eine neue Sprachbarriere ist.

Viele wissen oftmals nicht, wie man nun korrekt gendert. Dies führt häufig dazu, dass behauptet wird, dass Fehler im Gendern oder uneinheitliches Gendern nicht schlimm sei und es eher um die Geste geht. Dies gilt aber in dem Fall hauptsächlich für Privatleute. Der Knackpunkt befindet sich eher darin, dass, sobald Behörden und Bildungseinrichtungen einheitlich gendern müssen, es zu massiven Problemen kommen kann. Die Universität in Kassel lässt das Gendern in ihre Benotung für Hausarbeiten einfließen, was aber schwierig ist, wenn die Person nie gelernt hat, richtig zu gendern. Für Kinder mit Migrationshintergrund, Lese- und Rechtschreibschwäche oder Sehbehinderung wird die akademische Laufbahn massiv erschwert. Das ist dann auch wieder diskriminierend und einer der Gründe, warum der Rat für deutsche Rechtschreibung die geschlechtergerechte Schreibung nicht empfiehlt.

Aber auch bei den Erwachsenen, die nicht in der Lage sind, auch nur einfache Texte zu lesen und zu schreiben oder der deutschen Sprache nicht (voll-)ständig mächtig sind, egal ob innerhalb oder außerhalb des deutschsprachigen Raums.

Um eine langfristige Gendersprache zu gewähren, bräuchte es eine bundesweite Rechtschreibreform und diese würde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wiederum andere Minderheiten diskriminieren.

Ich selbst bin keine Sprachwissenschaftlerin und möchte mich hier auch nicht positionieren, inwiefern Gendersprache gut oder schlecht ist. Aber es ist aus meiner Sicht fraglich, ob eine neue Bildung/ Formung der deutschen Sprache durchsetzbar ist, weil es nie möglich sein wird, es allen Menschen recht zu machen.


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