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T. Siedenberg
Tom Siedenberg (l.) und Elian Franz waren beim Streik live dabei.

Elian Franz und Tom Siedenberg

Solidarität: Streik im öffentlichen Dienst

Neues Jahr, neuer Streik? Nein, im Gegenteil!

Seit Anfang des Jahres fanden die neuen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst statt. Geführt werden sie von Innenministerin Nancy Faser und von Karin Welge.

Wir als Linke waren bei allen drei Streiks dabei und können sagen: Der Frust ist groß! Kein Entgegenkommen von Seiten der Arbeitgeber hat zu einem Scheitern der Tarifrunde geführt. Peinlich, wie wir finden.

Der öffentliche Dienst bildet das Rückgrat der deutschen Gesellschaft. Egal ob in Verwaltungen, in den pädagogischen Einrichtungen, der Abfallbeseitigung oder den Krankenhäusern, um nur einige Beispiele zu nennen.

Trotzdem gab es kein Entgegenkommen und keinerlei Wertschätzung seitens des Arbeitgeberverbandes für die systemrelevante Arbeit, welche der öffentliche Dienst tagtäglich leistet.

Der Vorschlag einer Nullrunde war nicht nur ein Zeichen mangelnder Wertschätzung, sondern auch der Beweis für das mangelnde Wissen der Arbeitgeber über die Arbeitsbedingungen, in welchen der öffentliche Dienst mittlerweile tagtäglich arbeiten muss. Das große Stichwort hier ist der Personalmangel. In allen Bereichen fehlt es an Fachpersonal. Die anfallende Mehrarbeit muss von den Kolleginnen und Kollegen aufgefangen werden.

Anstatt dieses Engagement zu loben, nennt man die Forderungen „unfair“ und „zu hoch“. Dabei sollte es nur logisch sein, dass im Zuge der steigenden Lebenserhaltungskosten auch die Löhne parallel dazu steigen müssen! Nur so kann die Zukunft des öffentlichen Dienstes gewährleistet werden, denn die Konkurrenz der privaten Arbeitgeber für öffentliche Bereiche wird auch hier von Seiten des Arbeitgeberverbandes vollständig unterschätzt.

Wir als Linke fordern daher volle Solidarität mit den Streikenden! Und sollte das Angebot nach der Schlichtung nicht dem hohen Wert der öffentlichen Arbeit entsprechen, dann sehen wir uns zur nächsten Streikrunde wieder.

Spätestens zur COVID-19 Pandemie haben wir gesehen, auf welche Berufe es in Krisenzeiten wirklich ankommt. Es wird höchste Zeit, dass systemrelevante Berufe auch wie solche bezahlt werden! Eine Nullrunde wäre ein Skandal für alle 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst und es sollte im Interesse aller sozialen Kräfte sein, diese zu verhindern!

Daher gilt: Liebe Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir kämpfen an eurer Seite! Was auch passiert!


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