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Christian Görke, Mitglied des Landtages Brandenburg

Landesregierung verabschiedet sich offensichtlich vom zweigleisigen Ausbau der S-Bahn nach Blankenfelde

Im ihrem Koalitionsvertrag hatten sich SPD, CDU und Grüne darauf verständigt, durch den zweigleisigen Ausbau alle S-Bahn-Linien in Brandenburg für einen 10-Minuten-Takt zu ertüchtigen. Davon nehmen die Kenia-Koalitionäre jetzt offensichtlich Abschied für die Strecke zwischen Berlin-Lichtenrade und Blankenfelde.

„Wie aus der Antwort der Landesregierung auf meine entsprechende Anfrage hervorgeht, wurden bei der Planung und Ausführung des Wiederaufbaus der Dresdner Bahn zwischen Berlin-Südkreuz und Blankenfelde gleich in mehreren Abschnitten die künftige Zweigleisigkeit der S-Bahn nicht berücksichtigt“, so der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion im Brandenburger Landtag, Christian Görke.

So ergäben sich laut Landesregierung unter anderem in den Ortslagen Mahlow und Blankenfelde räumliche Konflikte mit den öffentlichen Straßen sowie Anwohnerbebauungen. Gleichzeitig führe die Herstellung der Zweigleisigkeit zur Anpassung aller Bahnübergangsersatzmaßnahmen, wodurch Mehrkosten nicht ausgeschlossen werden könnten. Ein zweigleisiger Ausbau der S-Bahn im Rahmen der laufenden baulichen Umsetzung der Dresdner Bahn lasse sich nicht verwirklichen.

„Damit ist die wohlklingende Formulierung im Vertragswerk der Kenia-Koalitionäre von einem 10-minütigen S-Bahn-Takt in ganz Brandenburg nur wenige Monate nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrages Makulatur. Nachdem erst vor Wochenfrist Innenminister Stübgen (CDU) bei der vereinbarten Aufstockung der Polizei um 300 Beamte auf 8.500 Polizistinnen und Polizisten zurückgerudert ist, ist dies nun schon die zweite Absage einer Koalitionsvereinbarung. Verlässliches Regierungshandeln sieht anders aus“, kritisiert Görke.

„Durch diese nicht vorausschauende Planung verliert auch die beschlossene Erweiterung der S-Bahn-Anbindung bis nach Rangsdorf ihre Attraktivität für Berufspendler*innen – insbesondere für die Beschäftigten des Rolls-Royce-Werks in Dahlewitz, wenn der 10-Minuten-Takt nicht realisiert werden kann“, befürchtet der Linkspolitiker.


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Christian Görke, Mitglied des Landtages Brandenburg

Landesregierung verabschiedet sich offensichtlich vom zweigleisigen Ausbau der S-Bahn nach Blankenfelde

Im ihrem Koalitionsvertrag hatten sich SPD, CDU und Grüne darauf verständigt, durch den zweigleisigen Ausbau alle S-Bahn-Linien in Brandenburg für einen 10-Minuten-Takt zu ertüchtigen. Davon nehmen die Kenia-Koalitionäre jetzt offensichtlich Abschied für die Strecke zwischen Berlin-Lichtenrade und Blankenfelde.

„Wie aus der Antwort der Landesregierung auf meine entsprechende Anfrage hervorgeht, wurden bei der Planung und Ausführung des Wiederaufbaus der Dresdner Bahn zwischen Berlin-Südkreuz und Blankenfelde gleich in mehreren Abschnitten die künftige Zweigleisigkeit der S-Bahn nicht berücksichtigt“, so der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion im Brandenburger Landtag, Christian Görke.

So ergäben sich laut Landesregierung unter anderem in den Ortslagen Mahlow und Blankenfelde räumliche Konflikte mit den öffentlichen Straßen sowie Anwohnerbebauungen. Gleichzeitig führe die Herstellung der Zweigleisigkeit zur Anpassung aller Bahnübergangsersatzmaßnahmen, wodurch Mehrkosten nicht ausgeschlossen werden könnten. Ein zweigleisiger Ausbau der S-Bahn im Rahmen der laufenden baulichen Umsetzung der Dresdner Bahn lasse sich nicht verwirklichen.

„Damit ist die wohlklingende Formulierung im Vertragswerk der Kenia-Koalitionäre von einem 10-minütigen S-Bahn-Takt in ganz Brandenburg nur wenige Monate nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrages Makulatur. Nachdem erst vor Wochenfrist Innenminister Stübgen (CDU) bei der vereinbarten Aufstockung der Polizei um 300 Beamte auf 8.500 Polizistinnen und Polizisten zurückgerudert ist, ist dies nun schon die zweite Absage einer Koalitionsvereinbarung. Verlässliches Regierungshandeln sieht anders aus“, kritisiert Görke.

„Durch diese nicht vorausschauende Planung verliert auch die beschlossene Erweiterung der S-Bahn-Anbindung bis nach Rangsdorf ihre Attraktivität für Berufspendler*innen – insbesondere für die Beschäftigten des Rolls-Royce-Werks in Dahlewitz, wenn der 10-Minuten-Takt nicht realisiert werden kann“, befürchtet der Linkspolitiker.

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