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Stefan Escher | agentur one
Felix Thier im Gespräch

Felix Thier, Vorsitzender des Kreisverbandes

In Baruth schließt die Urstromquelle - vor unserer Haustür erleben wir die Auswirkungen eines falschen Systems

Wie der Presse zu entnehmen war, schließt in Baruth/ Mark die Urstromquelle. Hunderte Mitarbeitende stehen demnächst ohne Job da. Der Grund: Offenbar wollten die Großabnehmer nicht die gesteigerten Energiekosten mittragen, die sich durch die in den letzten Wochen gestiegenen Energiepreisen überall niederschlagen.

Beliefert wurden vom Werk hauptsächlich Supermärkte. Diese bekommen ihre Getränke nun aus weiter entfernten Werken. Das bedeutet Arbeitsplatzverlust und weniger Wertschöpfung hier bei uns. Aber auch längere Lieferwege und mehr Verkehr auf Kosten der Umwelt. Nachhaltigkeit hat zum Profit wieder das Nachsehen!

Es kann so nicht weitergehen! Das Ganze ist ein Gesamtproblem.

Die Konzerne bauen ihre Produktionsstrukturen um, schließen Standorte und entlassen Beschäftigte. Viele Beschäftigte machen sich Sorgen. Tausende Industriearbeitsplätze drohen verloren zu gehen.

Gleichzeitig gehen die Profite bei den großen Autokonzernen durch die Decke. Währenddessen kämpfen die Beschäftigten in Soziales, Erziehung und Pflege um gerechte Löhne und ausreichend Personal. Die Beschäftigten arbeiten seit Jahren am Limit, es fehlt überall an öffentlichem Geld. Nicht der Klimaschutz bedroht die Arbeitsplätze, sondern der Klimawandel. Nicht der Klimaschutz, sondern die Unternehmen, deren Profite und Dividenden Vorrang haben.

Es reicht nicht, dass die Beschäftigten von der Regierung länger ALG I versprochen bekommen oder ihre Weiterbildung vom Job-Center bezahlt wird. Der Umbau der Wirtschaft darf nicht dem Markt überlassen werden! Die Unternehmen müssen ihre Gewinne für gute Löhne und die Absicherung der Beschäftigten einsetzen – und sich an den Kosten des Umbaus beteiligen. Hunderttausende gut bezahlte Arbeitsplätze müssen bei erneuerbaren Energien und in Schienenverkehr und -produktion entstehen. Hunderttausende klimafreundliche Arbeitsplätze in Pflege, Erziehung und Bildung werden gebraucht, die dringend besser bezahlt werden müssen. Dafür machen wir Druck!

Der Umbau der Industrie muss für eine bessere Zukunft der Beschäftigten genutzt werden. Mit sinnvoller und sicherer Arbeit. Mit Löhnen, die für ein gutes Leben reichen. Mit weniger Stress und mehr freier Zeit.

Die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP will 100 Mrd. Euro für die Aufrüstung der Bundeswehr ausgeben. Damit könnte der Hunger in der Welt beseitigt werden. Damit könnte die Energiewende gemeistert, die riesigen Lücken bei Investitionen in Bildung und Erziehung, bezahlbares Wohnen und Gesundheit und Pflege behoben werden.

Lasst uns gemeinsam mit den Beschäftigten und den Gewerkschaften dafür kämpfen – am internationalen Tag der Arbeit und vor den Betrieben, wenn der Umbau auf dem Rücken der Beschäftigten passieren soll. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass gute Arbeit und die Rechte der Beschäftigten Vorrang haben. Wir kämpfen für eine Zukunft mit einer Million Klimajobs:

  • Rettungsschirm für Industriearbeitsplätze! Mit Arbeitsplatzgarantien, Tarifverträgen und Investitionsplänen.
  • Job- und Einkommensgarantien für die Beschäftigten! Bezahlte Weiterbildungsmöglichkeiten in Branchen mit Bedarf!
  • Vetorecht der Belegschaften bei Umstrukturierungen, Verlagerungen und Entlassungen! Mitbestimmung auch bei wirtschaftlichen Fragen.
  • Aufwertung der Sorgearbeit! Solidarität mit den Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und Pflegekräften – für bessere Bezahlung, mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen.
  • Schluss mit Befristungen, Leiharbeit und Werkverträgen! Auch bei Lieferdiensten und Plattformfirmen muss es gute Arbeit und Mitbestimmung geben.
  • Keine Ausweitung der Minijobgrenze! Alle Minijobs müssen in sozialversicherte Beschäftigung überführt werden!
  • Inflationsausgleich geht vor Dividenden-Ausschüttung! Die Löhne müssen steigen: Keine Tarifabschlüsse unterhalb der Inflationsrate! Alle Beschäftigten müssen wieder unter Tarifverträge fallen (Allgemeinverbindlichkeitserklärung auf Antrag der Gewerkschaften).

Parteimitglied werden kann man hier.

Thema Corona-Virus

Alle Informationen und Hinweise rund um das Thema Corona-Virus finden Sie, fortlaufend aktualisiert, in einem Dossier auf den Seiten des Landkreises.

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In Baruth schließt die Urstromquelle - vor unserer Haustür erleben wir die Auswirkungen eines falschen Systems

Wie der Presse zu entnehmen war, schließt in Baruth/ Mark die Urstromquelle. Hunderte Mitarbeitende stehen demnächst ohne Job da. Der Grund: Offenbar wollten die Großabnehmer nicht die gesteigerten Energiekosten mittragen, die sich durch die in den letzten Wochen gestiegenen Energiepreisen überall niederschlagen.

Beliefert wurden vom Werk hauptsächlich Supermärkte. Diese bekommen ihre Getränke nun aus weiter entfernten Werken. Das bedeutet Arbeitsplatzverlust und weniger Wertschöpfung hier bei uns. Aber auch längere Lieferwege und mehr Verkehr auf Kosten der Umwelt. Nachhaltigkeit hat zum Profit wieder das Nachsehen!

Es kann so nicht weitergehen! Das Ganze ist ein Gesamtproblem.

Die Konzerne bauen ihre Produktionsstrukturen um, schließen Standorte und entlassen Beschäftigte. Viele Beschäftigte machen sich Sorgen. Tausende Industriearbeitsplätze drohen verloren zu gehen.

Gleichzeitig gehen die Profite bei den großen Autokonzernen durch die Decke. Währenddessen kämpfen die Beschäftigten in Soziales, Erziehung und Pflege um gerechte Löhne und ausreichend Personal. Die Beschäftigten arbeiten seit Jahren am Limit, es fehlt überall an öffentlichem Geld. Nicht der Klimaschutz bedroht die Arbeitsplätze, sondern der Klimawandel. Nicht der Klimaschutz, sondern die Unternehmen, deren Profite und Dividenden Vorrang haben.

Es reicht nicht, dass die Beschäftigten von der Regierung länger ALG I versprochen bekommen oder ihre Weiterbildung vom Job-Center bezahlt wird. Der Umbau der Wirtschaft darf nicht dem Markt überlassen werden! Die Unternehmen müssen ihre Gewinne für gute Löhne und die Absicherung der Beschäftigten einsetzen – und sich an den Kosten des Umbaus beteiligen. Hunderttausende gut bezahlte Arbeitsplätze müssen bei erneuerbaren Energien und in Schienenverkehr und -produktion entstehen. Hunderttausende klimafreundliche Arbeitsplätze in Pflege, Erziehung und Bildung werden gebraucht, die dringend besser bezahlt werden müssen. Dafür machen wir Druck!

Der Umbau der Industrie muss für eine bessere Zukunft der Beschäftigten genutzt werden. Mit sinnvoller und sicherer Arbeit. Mit Löhnen, die für ein gutes Leben reichen. Mit weniger Stress und mehr freier Zeit.

Die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP will 100 Mrd. Euro für die Aufrüstung der Bundeswehr ausgeben. Damit könnte der Hunger in der Welt beseitigt werden. Damit könnte die Energiewende gemeistert, die riesigen Lücken bei Investitionen in Bildung und Erziehung, bezahlbares Wohnen und Gesundheit und Pflege behoben werden.

Lasst uns gemeinsam mit den Beschäftigten und den Gewerkschaften dafür kämpfen – am internationalen Tag der Arbeit und vor den Betrieben, wenn der Umbau auf dem Rücken der Beschäftigten passieren soll. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass gute Arbeit und die Rechte der Beschäftigten Vorrang haben. Wir kämpfen für eine Zukunft mit einer Million Klimajobs:

  • Rettungsschirm für Industriearbeitsplätze! Mit Arbeitsplatzgarantien, Tarifverträgen und Investitionsplänen.
  • Job- und Einkommensgarantien für die Beschäftigten! Bezahlte Weiterbildungsmöglichkeiten in Branchen mit Bedarf!
  • Vetorecht der Belegschaften bei Umstrukturierungen, Verlagerungen und Entlassungen! Mitbestimmung auch bei wirtschaftlichen Fragen.
  • Aufwertung der Sorgearbeit! Solidarität mit den Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und Pflegekräften – für bessere Bezahlung, mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen.
  • Schluss mit Befristungen, Leiharbeit und Werkverträgen! Auch bei Lieferdiensten und Plattformfirmen muss es gute Arbeit und Mitbestimmung geben.
  • Keine Ausweitung der Minijobgrenze! Alle Minijobs müssen in sozialversicherte Beschäftigung überführt werden!
  • Inflationsausgleich geht vor Dividenden-Ausschüttung! Die Löhne müssen steigen: Keine Tarifabschlüsse unterhalb der Inflationsrate! Alle Beschäftigten müssen wieder unter Tarifverträge fallen (Allgemeinverbindlichkeitserklärung auf Antrag der Gewerkschaften).

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