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Anita Tack und Maritta Böttcher; Foto: Petra Haase

Anita Tack in Jüterbog

Es sollte wohl kein Orwellsches Neusprech sein, wenn Anita Tack ihr Amt als das „Ministerium für Lebensqualität“ bezeichnete, sondern die Formulierung eines Anspruchs. Der viele Bereiche der Daseinsvorsorge betreffende Zuschnitt des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz zeigte sich auch in den Fragestellungen von Gastgeberin Maritta Böttcher und dem Publikum im gut gefüllten Wilhelm-Kempff-Saal des Kulturquartiers Mönchenkloster in Jüterbog. Das Spektrum der Themen reichte vom Ärztemangel im ländlichen Raum bis zur Zukunft der Energieversorgung.

Am Beispiel der medizinischen Versorgung und des öffentlichen Personennahverkehrs verdeutlichte Anita Tack die Verzahnung der verschiedenen Politikfelder. Gut ausgebaute regionale Krankenhäuser und Ärztezentren sind schließlich nutzlos, wenn die Bürger diese nicht erreichen, weil die Busverbindungen fehlen.

Aber nicht nur die Themenvielfalt, sondern auch die Vielzahl der Akteure erschwert die Umsetzung guter Ideen und die Lösung von Problemen. Hier sind immer wieder Verbände, Lobbyisten, Unternehmen und auf der politischen Ebene auch verschiedene Behörden und Ministerien schwer unter einen Hut oder auch nur an einen Tisch zu bringen.

Bei der Sozialdemokratie in Brandenburg herrscht laut Anita Tack eine Einstellung, nach der dieser das Land gehöre und seit dem Verlust der absoluten Mehrheit einem kleineren Partner gnädig das Mitregieren erlaubt würde. Früher war dieser kleine Partner die CDU und heute ist es DIE LINKE. Man habe zwar nach zwanzig Jahren Opposition die Kompetenz, aber nicht immer die Macht zur Durchsetzung linker Positionen.

Ein Grundproblem der Entscheidungsprozesse in unserer Gesellschaft verdeutlichte eine Försterin anhand des als Umwelt- und Klimaschutz ausgegebenen Flächenverbrauchs für sogenannte Neue Energien. Auch bei Windkraft-, Biogas- und Solaranlagen müsse gefragt werden, ob diese den Menschen und der Natur nützen oder nur ihren Betreibern Profit bringen.

Zur Stärkung ihrer Durchsetzungskraft erhielt Anita Tack aus den Händen von Maritta Böttcher eine „Jüterboger Keule“ und musste sich dann noch Gedanken über den Text ihrer Eintragung in das Gästebuch der Stadt machen, das ihr Bürgermeister Bernd Rüdiger zur Begrüßung überreicht hatte.

Text in Auszügen von Klaus Pollmann


Parteimitglied werden kann man hier.

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Anita Tack und Maritta Böttcher; Foto: Petra Haase

Anita Tack in Jüterbog

Unsere Ministerin bei den Jüterboger Gesprächen

Es sollte wohl kein Orwellsches Neusprech sein, wenn Anita Tack ihr Amt als das „Ministerium für Lebensqualität“ bezeichnete, sondern die Formulierung eines Anspruchs. Der viele Bereiche der Daseinsvorsorge betreffende Zuschnitt des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz zeigte sich auch in den Fragestellungen von Gastgeberin Maritta Böttcher und dem Publikum im gut gefüllten Wilhelm-Kempff-Saal des Kulturquartiers Mönchenkloster in Jüterbog. Das Spektrum der Themen reichte vom Ärztemangel im ländlichen Raum bis zur Zukunft der Energieversorgung.

Am Beispiel der medizinischen Versorgung und des öffentlichen Personennahverkehrs verdeutlichte Anita Tack die Verzahnung der verschiedenen Politikfelder. Gut ausgebaute regionale Krankenhäuser und Ärztezentren sind schließlich nutzlos, wenn die Bürger diese nicht erreichen, weil die Busverbindungen fehlen.

Aber nicht nur die Themenvielfalt, sondern auch die Vielzahl der Akteure erschwert die Umsetzung guter Ideen und die Lösung von Problemen. Hier sind immer wieder Verbände, Lobbyisten, Unternehmen und auf der politischen Ebene auch verschiedene Behörden und Ministerien schwer unter einen Hut oder auch nur an einen Tisch zu bringen.

Bei der Sozialdemokratie in Brandenburg herrscht laut Anita Tack eine Einstellung, nach der dieser das Land gehöre und seit dem Verlust der absoluten Mehrheit einem kleineren Partner gnädig das Mitregieren erlaubt würde. Früher war dieser kleine Partner die CDU und heute ist es DIE LINKE. Man habe zwar nach zwanzig Jahren Opposition die Kompetenz, aber nicht immer die Macht zur Durchsetzung linker Positionen.

Ein Grundproblem der Entscheidungsprozesse in unserer Gesellschaft verdeutlichte eine Försterin anhand des als Umwelt- und Klimaschutz ausgegebenen Flächenverbrauchs für sogenannte Neue Energien. Auch bei Windkraft-, Biogas- und Solaranlagen müsse gefragt werden, ob diese den Menschen und der Natur nützen oder nur ihren Betreibern Profit bringen.

Zur Stärkung ihrer Durchsetzungskraft erhielt Anita Tack aus den Händen von Maritta Böttcher eine „Jüterboger Keule“ und musste sich dann noch Gedanken über den Text ihrer Eintragung in das Gästebuch der Stadt machen, das ihr Bürgermeister Bernd Rüdiger zur Begrüßung überreicht hatte.

Text in Auszügen von Klaus Pollmann

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