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TF soll eigenständig bleiben: Landrätin zur MAZ-Berichterstattung über den Referentenentwurf zur Kreisgebietsreform

Kornelia Wehlan:

Die Märkische Allgemeine Zeitung vom 7. Dezember 2016 berichtet über den vom Innenministerium veröffentlichten Referentenentwurf zur Kreisgebietsreform. In diesem Zusammenhang wird aus der 513 Seiten langen Begründung des Gesetzentwurfes zitiert. Diese spiegelt meine Position leider nicht korrekt wider, sondern enthält „sinngemäße Zitate“, die aus dem Zusammenhang gegriffen worden sind und in dieser Form einen völlig falschen Eindruck vermitteln.

Zu einem Zeitpunkt, als eine Fusion von Teltow-Fläming mit dem Landkreis Elbe-Elster in aller Munde war, habe ich sachlich dargelegt, dass uns mit diesem Landkreis nur die B 101 verbinde, während es zum Landkreis Dahme-Spreewald geschichtliche, kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen gebe. An keiner Stelle habe ich diese als Argument für eine mögliche Fusion mit dem Landkreis Dahme-Spreewald verwendet, zumal zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen worden ist, dass LDS eigenständig bleibt.

Nach wie vor bin ich der festen Überzeugung, dass der Landkreis Teltow-Fläming das Potenzial hat, auch künftig eigenständig zu bleiben. Das habe ich stets mit Nachdruck vermittelt und mich – gemeinsam mit den Abgeordneten des Kreistags Teltow-Fläming sowie den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Landkreises – mit aller Kraft dafür eingesetzt. Von diesen Argumenten unberührt hat der Landtag im Juli die Kriterien für die Kreisgebietsreform beschlossen und an der Regeleinwohnerzahl von 175.000 Personen (Teltow-Fläming per 31.12.2015: 165.320) und Maximalgrenze für Kreisflächen von 5.000 km² (TF: 2.092,03 km²) festgehalten.