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Radwegebau analysieren und weiter fördern - auch entlang der L73!

Im Zusammenhang mit der Diskussion um den Radwegeausbau erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag Brandenburg, Anita Tack:

Radwege entlang von Landestraßen zu bauen, ist eine berechtigte Forderung vieler Kommunen. Die LINKE unterstützt den Radwegebau seit Jahren als eine nachhaltige Mobilitätsform im Straßenverkehr. „Zum Beispiel bemühe ich mich darum, Radwege entlang der L73 im Landkreis Teltow-Fläming zu bauen, insbes. zwischen Hennickendorf und Dobbrikow. Dieser hatte bereits Priorität in der Radwegekonzeption des Landes bis 2015 und wurde leider bisher nicht realisiert. Er ist aber besonders für die Schulwegsicherung wichtig und ein maßgeblicher Lückenschluss in der Mobilitätskette. Außerdem würde er deutlich zur Verbesserung der Stadtumlandbeziehungen beitragen“, so Anita Tack.

Die LINKE erwartet, dass auf Landesebene Entscheidungen zur Finanzierung und Förderung der Radwege entlang der Landesstraßen getroffen werden. Diese sollten sowohl auf nachvollziehbaren Kriterien beruhen als auch mit entsprechenden Prioritäten versehen sein und in Abstimmung mit den Landkreisen offen kommuniziert werden. „Deshalb habe ich dazu einen Tagesordnungspunkt* im Infrastrukturausschuss für den 22.6.2017 angemeldet. Das Ministerium ist aufgefordert darzustellen, nach welchen Kriterien die Prioritätensetzung für den Radwegebau erfolgt und in welchen Zeiträumen gebaut werden soll “, so die Ankündigung von Anita Tack.

(* Der Tagesordnungspunkt lautet: Information des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung zur Neubewertung der Prioritätenliste bei der Sanierung von Landesstraßen einschließlich Radwegen in Verbindung mit der Erläuterung der dafür zugrunde gelegten Kriterien und Abwägungsverfahren.)