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LINKE fordert STOPP-Signal für die Streichungen der Güterbahnhöfe

Presseerklärung von Anita Tack als verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Landtag Brandenburg.

Die vorliegende Streichliste von DB Cargo für Hunderte Güterbahnhöfe in ganz Deutschland ist für den Güterverkehr auf der Schiene eine Fahrt in die falsche Richtung. Besonders betroffen sind Güterbahnhöfe im Osten Deutschlands, darunter auch viele in Brandenburg.

„Das würde Endstation für die Entwicklung von mehr Güterverkehr auf der Schiene und für den Erhalt von wichtigen Arbeitsplätzen bei der Bahn, auch in den Bahnwerken in Brandenburg bedeuten. Ich erwarte, dass diese Streichliste gestrichen wird. Die DB AG trägt eine große Verantwortung für eine Verkehrswende in Deutschland als Beitrag für den in Paris verabredeten Klimaschutz. Das geht nur mit mehr Güterverkehr auf der Schiene, nicht auf der Straße mit Lang-LKWs“, so Anita Tack nach Bekanntwerden der Vorhaben für den Kahlschlag in der Infrastruktur des Schienengüterverkehrs.

Diese Planungen würden dazu führen, dass der wachsende Bedarf an Gütertransport noch mehr auf die Straße verlagert wird, CO2-Ausstoß, Staus und Unfallgeschehen weiter zunehmen würden. Die Beteuerungen von DB Cargo, sich damit keinesfalls aus der Fläche zurückzuziehen, sind kaum glaubwürdig. Sind die Bahnhöfe erst einmal geschlossen oder eingeschränkt, wird dies leider unumkehrbar sein.