Leben und Gesundheit vor Schnelligkeit!
Auf Brandenburgs Straßen starben im vergangenen Jahr 121 Menschen, es gab deutlich mehr Unfälle. Zu diesen Zahlen erklärte die verkehrspolitische Sprecherin der LINKEN im Landtag, Anita Tack:
"Hauptursache für die Unfallzahlen ist immer noch die Raserei vieler AutofahrerInnen. Aber was bedeutet schon Schnelligkeit, wenn dabei Gesundheit und im schlimmsten Falle das Leben auf der Strecke bleiben? Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Fahren bei Rot und ohne Gurt sind keine Kavaliersdelikte", so Tack. Verantwortung im Straßenverkehr müsse offenbar immer wieder neu gelernt werden. "Leben und Gesundheit aller Menschen im Straßenverkehr müssen an erster Stelle stehen, gegenseitige Achtung und Aufmerksamkeit wieder gelebte Normalität werden."
Tack forderte mehr Verkehrserziehung in den Bildungseinrichtungen, angefangen in der Kita, aber auch regelmäßige Auffrischungs-Angebote für alle VerkehrsteilnehmerInnen. Egoismus und Aggressivität dürften nicht das vorherrschende Modell im Straßenverkehr sein. §1 der Straßenverkehrsordnung, der zu Vorsicht und Rücksicht auffordere, gelte für alle.
