Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

3x3 Fragen

Unser Landkreis ist in drei Bundestagswahlkreise aufgeteilt. Bis zur Wahl am 26. September 2021 wollen wir unsere Direktkandidaten mit kurzen Fragen und Antworten vorstellen – dem 3 x 3.

1. Welche Erfahrung brächtest du ins Parlament ein, was ist Dein beruflicher Hintergrund?

Tobias Bank: Vor meinem Studium habe ich mehrere Sommer als Lagerist und mehr als sechs Jahre als Kellner gearbeitet. Ich kann daher sagen, dass ich weiß, was körperliche Arbeit bedeutet, die nicht all zu gut bezahlt wird. Durch meinen Studienabschluss als Politik- und Verwaltungswissenschaftler sowie mein 20-jähriges ehrenamtliches politisches Engagement, kenne ich mich nicht nur in Verwaltungsfragen aus, sondern auch im parlamentarischen System. Als Historiker für Zeitgeschichte habe ich zudem immer einen vergleichenden Blick.

Carsten Preuß: Von 2018–2019 war ich Mitglied des Landtags. Dort war ich haushalts-, finanz- sowie umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion. Seit vielen Jahren bin ich als Fraktionsvorsitzender in Zossen aktiv. Als gelernter und studierter Landwirt verfüge ich über vielfältige Kompetenzen im Bereich Land- und Forstwirtschaft. Daher vertrete ich als Landesvorsitzender den Umweltverband BUND im Landesforstausschuss. Meine langjährigen Erfahrungen in der Verwaltung ermöglichen es mir, die Abläufe der Exekutive kritisch zu beurteilen.

Norbert Müller: Seit 2014 streite ich als Mitglied des Bundestages für die Rechte von Kindern. Als Obmann im Familienausschuss habe ich das erste linke Konzept für eine Kindergrundsicherung auf den Weg gebracht und als Vorsitzender der Kinderkommission erfolgreich mit den Koalitionsabgeordneten Stellungnahmen verhandelt. Davor war ich jahrelang in der Jugendverbandsarbeit aktiv und habe mich dafür eingesetzt, dass junge Menschen ermächtigt werden, ihre Interessen selbstständig vertreten können. Dieses Engagement prägt bis heute meine politische Arbeit.

2. Was ist Deine politische Bilanz, was hast Du erreicht, was war Dein größter politischer Erfolg?

Carsten Preuß: Zwischen 2009 und 2011 organisierte ich die Petition gegen die Seenprivatisierung. Sie wurde von über 110.000 Menschen unterzeichnet und führte zum Stopp der Privatisierungspraxis. Als Mitglied des Landtages habe ich durch Änderungen zum Landeshaushalt 2019/20 eine stärkere Fokussierung auf die Bereiche Umweltschutz und Tierwohl erreicht. Maßgeblich habe ich Beschlussvorlagen der Koalition zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz vorbereitet. Auch im Stadtparlament Zossen konnte ich mit meiner Fraktion wichtige Akzente im Bereich Umweltschutz, Stadtentwicklung und Ehrenamt setzen.

Norbert Müller: Erst jüngst hat sich wieder gezeigt, was wir mit beharrlicher Arbeit erreichen können. Seitdem die Wehrpflicht 2011 ausgesetzt wurde, stieg die Zahl minderjähriger Rekrut*innen bei der Bundeswehr Jahr um Jahr. Als ich in den Bundestag nachrückte, habe ich das zum Thema gemacht. Mit Erfolg: Mittlerweile gibt es breite Kritik an dieser Praxis bis hin zum Wehrbeauftragten. Und: Der Anteil der Minderjährigen in der Bundeswehr ist im vergangenen Jahr deutlich eingebrochen. Wir werden hier natürlich dranbleiben. Denn das Ziel lautet: Nie unter 18!

Tobias Bank: Ich bin kein Mitglied eines Parlamentes, daher sind meine Möglichkeiten als Einwohner begrenzt. Trotzdem waren von mir initiierte Proteste gegen steigende Mieten erfolgreich. Auch von mir eingebrachte Förderung von Tagesmuttis ist ein Erfolg. Weiter ist der Druck auf die Landesregierung durch meine Petition für eine Taktverdichtung des RE4 zu nennen, die Verankerung kommunalpolitischer Themen auf Bundesebene sowie etliche Initiativen zu Digitalisierung/Breitbandabdeckung.

3. Was hast Du Dir vorgenommen? Wo würdest Du Deinen Arbeitsschwerpunkt im Bundestag setzen wollen?

Norbert Müller: Familien müssen radikal entlastet werden. Ich setze mich dafür ein, dass die Kita- und Hortgebühren bundesweit wegfallen. Außerdem brauchen wir endlich ein Kitaqualitätsgesetz. Vor allem aber will ich weiter dafür streiten, dass kein Kind mehr in Armut aufwächst. Wir schlagen dazu eine Kindergrundsicherung mit einem Sockelkindergeld von 328 Euro vor. Hinzu kommen Zuschläge für Kinder, die derzeit noch in Armut leben. Davon würden fast alle Familien profitieren. Um das umzusetzen müssen wir aber an die Einkommens- und Vermögensverteilung ran.

Tobias Bank: Im Bundestag möchte ich mich für die Belange der Kommunen einsetzen: Ausreichend finanziell ausgestattete Kommunen, eine an die Realitäten angepasste Wirtschaftsförderung, Unterstützung bei Rekommunalisierungsvorhaben, kombinierbare Förderprogramme bei sozialen, Energie- und Umweltthemen, das Staatsziel Kultur, Anreize für sozialen Wohnraum - all das sind Themen, die das Leben in den Kommunen bestimmen. Daher verdienen die Kommunen für mich als Bundespolitiker die größte Aufmerksamkeit.

Carsten Preuß: Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen möchte ich die Fraktion in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft sowie Naturschutz unterstützen. Damit würde ich in die Fußstapfen von Kirsten Tackmann treten. Schwerpunkte sind dort die Schaffung fairer und nachhaltiger Rahmenbedingungen für die landwirtschaftlichen Betriebe, die Gewährleistung sicherer und gesunder Lebensmittel, die Verbesserung des Tierwohls in der Nutztierhaltung, die Stärkung der ländlichen Räume und die Zukunftssicherung der Waldwirtschaft.


Unterstützen Sie uns mit einer Spende!

DIE LINKE ist die einzige der im Bundestag vertretenen Parteien, die keine Großspenden von Konzernen, Banken, Versicherungen und Lobbyist*innen annimmt. Das macht uns unabhängig vom Einfluss Dritter. Wir sind nicht käuflich.

Politische Arbeit kostet aber Geld. Infomaterial muss erstellt und gedruckt werden. Webseiten wie diese werden erstellt und gepflegt. Das Zusammentreffen mit Bürger*innen auf den vielfältigsten Veranstaltungen muss organisiert und bezahlt werden. Wer möchte, dass DIE LINKE hier noch mehr tun kann, unterstützt uns mit einer Spende. Einmal oder regelmäßig.

Wer uns unterstützen möchte, überweist seine Spende bitte auf unser Konto:

DIE LINKE. Teltow-Fläming

IBAN: DE80 1605 0000 3633 0274 15 (Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam)

Betreff: Spende, Vorname, Name, Adresse des Spendenden

Bitte geben Sie unbedingt Ihren Name und Adresse an, da es das Parteiengesetz verbietet, anonyme Spenden anzunehmen.

Spenden von gemeinsamen Konten (Ehepartner) müssen einer konkreten Person zugeordnet werden, oder es wird erklärt, dass die Spende zu gleichen Teilen beiden zugeordnet werden soll.

Auf Wunsch stellen wir gern eine Spendenbescheinigungen aus.

Spende durch Lastschrifteinzug

Sie können uns auch eine Einzugsermächtigung erteilen und wir ziehen Ihre Spende einmalig oder regelmäßig von Ihrem Konto ein. Die Erlaubnis brauchen wir allerdings schriftlich. Bitte drucken Sie daher das Formular für die Einzugsermächtigung aus, tragen Ihre Angaben ein und schicken sie es uns zu. Per Fax an unsere Landesgeschäftstelle in Potsdam an 0331 2000910 oder postalisch an die DIE LINKE. Brandenburg, Alleestr. 3, 14469 Potsdam.

Steuerliche Abzugsfähigkeit von Parteispenden

Nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) sind Zuwendungen von natürlichen Personen (Spenden, Mandatsträger- und Mitgliedsbeiträge) an politische Parteien wie folgt steuerlich abzugfähig:

Zuwendungen bis zu einer Höhe von 1.650,- EUR, bei zusammen veranlagten Ehegatten 3.300,- EUR jährlich, werden nach dem EStG § 34g berücksichtigt, indem 50 Prozent des zugewendeten Betrages, d. h. max. 825,- EUR bzw. 1.650,- EUR, von der Steuerschuld abgezogen werden.

Außerdem sind Zuwendungen an politische Parteien bis zu einer Höhe von 1.650,- EUR bzw. 3.300,- EUR nach dem EStG § 10 Absatz 2 steuerlich abzugsfähig. Sie können als Sonderausgaben geltend gemacht werden, wenn für sie nicht eine Steuerermäßigung nach § 34g gewährt worden ist.