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Vorrang für regionale und ökologische Produkte

Wir werden auch in Zukunft Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für regionale und ökologische Produkte fördern und Anreize für die Berücksichtigung regionaler Produkte bei Ausschreibungen durch die öffentliche Hand geben. So können wir regionale Wertschöpfung stärken und den Anteil der ökologischen Anbauflächen erhöhen. Uns geht es dabei nicht um eine weitere Marketingkampagne, sondern um eine agrarpolitische Weichenstellung.

Lokal gibt es bereits Ansätze dafür, dass saisonale Produkte aus der Region gezielt für das Essen in Kitas oder Schulen eingesetzt werden - und dass Kitas, Schulen, Schulträger, Eltern und Erzeugerinnen und Erzeuger dies gemeinsam mit anderen Akteuren organisieren. Gute Beispiele wollen wir verallgemeinern - zur Stärkung von Vermarktungsstrukturen ebenso wie im Interesse einer gesunden Ernährung aller Kinder im Land.

Die Landesregierung hat den Ausbau regionaler und lokaler Verarbeitungs- und Vermarktungsstandorte und -ketten mit dem Ziel gefördert, dass der Bedarf an regionalen- und Bioprodukten in Berlin und Brandenburg in zunehmendem Maß aus Brandenburg gedeckt werden kann. Wir haben dafür die 2004 gegründete Agrarwirtschaftsinitiative mit dem Ziel weiter zu entwickeln, Landwirte und den gesamten ländlichen Raum effektiv zu unterstützen.

In der Förderperiode 2007 bis 2013 wurden EU-Mittel in Höhe von über einer Milliarde Euro für den ländlichen Raum zur Verfügung gestellt. Mit Bundes- und Landesmitteln ergibt sich so eine Summe von ca. 1,4 Milliarden Euro. Die nur geringe Kürzung der EU-Mittel für die Förderperiode 2014-2020 ist ein großer Erfolg für Brandenburg. Seit 2014 fördert das Land wieder die Umstellung konventionell produzierender Betriebe auf Ökolandbau.

Alleen erhalten!

Brandenburg ist das Land der Alleen. DIE LINKE setzt sich für den Erhalt der Alleen ein. In der Alleebaumstatistik des Landes kann man erkennen, dass im Jahr 2013 mehr Alleebäume gepflanzt als gefällt wurden. Der Alleenbestand wurde also nicht nur erhalten sondern leicht ausgebaut. Wir wollen diesen Trend verstetigen und fordern deshalb, dass für jeden gefällten Baum mindestens ein neuer gepflanzt wird.