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70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

DIE LINKE. Teltow-Fläming gedachte durch ihre Mitglieder an mehreren Orten im Landkreis.

Das Gedenken des Landkreises fand auf dem sowjetischen Ehrenfeld in Baruth/ Mark statt.
Worte des Gedenkens hielt Landrätin Kornelia Wehlan (DIE LINKE)
Anita Tack (MdL), Kornelia Wehlan, Felix Thier, Bürgermeister Peter Ilk, Vizelandrätin Kirsten Gurske und Kreistagsfraktionsvorsitzender Jürgen Akuloff
Gedenken auch in Blankenfelde-Mahlow
Ortsverbandsvorsitzender D. Schiemann
Klaus Pollmann sprach in Jüterbog als Vorsitzender des Regionalverbandes TF Süd.
Die Basisorganisationen aus Zossen, Rangsdorf und Am Mellensee gedachten gemeinsam am Mahnmal in Zossen.
Das städtische Gedenken in Ludwigsfelde fand auf dem dortigen Friedhof statt.
Mahnende Worte sprach auch unser Bundestagsabgeordneter, Norbert Müller.
In Luckenwalde lud die Stadt zum Gedenken auf den STALAG-Friedhof, Vizebürgermeister Mann hielt die Rede.
Auch hier gedachte Bundestagsmitglied Müller (l.) der Opfer.
Landtagsmitglied Anita Tack (v.) am Mahnmal auf dem sowjetischen Ehrenfeld des STALAG-Friedhofes
Der Stadtverband Luckenwalde lud anschließend noch zum Trauermarsch und Gedenken auf den Waldfriedhof.
Mahnende Worte kamen von der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Luckenwalde, Dr. Heidemarie Migulla (DIE LINKE)
Abschließend gedachte der Stadtverband noch am Mahnmal im Luckenwalder Stadtpark.

"Wir verneigen uns voller Dankbarkeit und Demut vor allen Menschen, die dafür gekämpft haben, die Welt vom Nazi-Faschismus zu befreien", erklärt Christian Görke, Landesvorsitzender der Brandenburger LINKEN, zum 70. Jahrestag der Befreiung am 8. Mai 2015. Görke weiter: "Wir danken allen Soldaten, die dazu beigetragen haben, das verbrecherische Hitler-Regime zu beenden und damit die Grundlage für eine friedliche Entwicklung in Europa zu schaffen. Wir trauern um alle Toten, die durch den von Deutschland angezettelten Weltkrieg und für die Befreiung sterben mussten. Angesichts des unermesslichen Leides, das Deutschland damals über die Menschheit gebracht hat, bleibt der Kampf gegen Faschismus, Antisemitismus, Rassismus und für Frieden eine wohl immerwährende Aufgabe aller Demokratinnen und Demokraten.“

Um die Erinnerung an das Kriegsgeschehen und insbesondere an die Opfer aufrecht zu erhalten, hat der Brandenburger Landtag in der vergangenen Woche den 8. Mai zum offiziellen Gedenktag erklärt. „Das ist aus meiner Sicht ein wichtiges Zeichen, um den ‚Tag der Befreiung‘ im öffentlichen Bewusstsein zu erhalten, gerade auch für künftige Generationen, die nicht mehr auf die unmittelbaren Erfahrungen und Informationen von Zeitzeugen zurückgreifen werden können“, so der Landesvorsitzende der LINKEN. 

Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, der Tag des Sieges über die unmenschliche Barbarei. Die Alliierten siegten über den deutschen Faschismus, beendeten millionenfaches Morden, das Leiden und die Verfolgung Andersdenkender, Andersglaubender, Anderslebender. Als LINKE sind wir dem kommunistischen und dem sozialistischen Widerstand historisch besonders verbunden, in dessen Traditionslinie wir uns sehen. Aber wir verneigen uns ebenso mit tiefem Respekt vor allen anderen politischen Strömungen des Widerstands gegen das Hitler-Regime.

Mit dem 8. Mai 1945 endete nicht nur ein fast sechsjähriger Krieg in Europa, der von Deutschland vom Zaun gebrochen wurde und Millionen von Toten forderte. Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endete auch das zwölfjährige Terrorregime der Nazis in Deutschland und den besetzten Ländern, das so konsequent wie unmenschlich unzählige Menschen aus unterschiedlichen Gründen - so der Herkunft, Weltanschauung, Religionszugehörigkeit, körperlichen Beeinträchtigung oder sexuellen Orientierung - verfolgte, verschleppte, ausbeutete und ermordete. Die völkische Naziideologie bildete die Richtschnur für die Unterdrückung und Vernichtung von Millionen von Menschen, die nicht deren Weltbild entsprachen. Der Sieg der Alliierten über die Nazis und die Erinnerung an die Opfer des Krieges und der Shoa, an den antifaschistischen Widerstandskampf sind uns nicht nur Mahnung, sondern tägliche Herausforderung.

Die Genossinnen und Genossen unseres Kreisverbandes Teltow-Fläming gedachten an zahlreichen Orten im Landkreis den Ereignissen vor 70 Jahren und legten auf Friedhöfen, an Gedenkstätten und Ehrenmalen Kränze, Gebinde und Blumen nieder. So in Baruth/Mark, Blankenfelde, Jüterbog, Luckenwalde, Ludwigsfelde, Mahlow oder auch Zossen. Überall war dabei ein Tenor in unseren Gedanken:

                                                      Nie wieder Krieg!