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J. Abromeit
Ein Tor mit Botschaft: Partnerschaft zwischen der mongolischen Stadt Murun und der brandenburgischen Stadt Baruth

Michael Ebell, Fraktion DIE LINKE im Stadtparlament von Baruth/ Mark

Zehn Jahre Städtepartnerschaft Baruth-Murun: Eine Delegation kommt mit vielen Ideen aus der mongolischen Provinz Khuvsgul zurück

J. Abromeit
Einweihung der Baruther Straße in Murun anlässlich der Jubiläumsfeier
privat
Die Delegation auf Besichtigungstour

Als Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Baruth/ Mark konnte ich mich nach 2016 erneut von der wirkungsvollen Entwicklungshilfe im Rahmen unserer Städtepartnerschaft mit der mongolischen Stadt Murun vor Ort überzeugen. Die über die UN-Charta Nachhaltigkeit geförderte Zusammenarbeit ist der Leuchtturm der mongolisch- deutschen Partnerschaften, bestätigte uns die stellvertretende deutsche Botschafterin in der Mongolei, Regina Rutenberg: »Was Sie auf den Weg gebracht haben, ist beispielhaft.«

Nyamdavaa Baata, Stadtverordnetenvorsitzende in Murun, und Idermunkh Dorjkandh, der stellvertretende Bürgermeister, begleiteten unsere Delegation fünf Tage lang durch Murun und die Provinz Khuvsgul. Die Gastgeber*innen stellten eine Jubiläumsfeier auf die Beine, welche uns sehr beeindruckte. Viele Muruner*innen aller Altersklassen waren auf das Gelände des Handwerker-Fortbildungszentrum eingeladen. Dieses Zentrum ist eines unserer Projekte der Entwicklungshilfe.

Gansukh Ts., acht Jahre Bürgermeister von Murun, war einer der wichtigsten Partner für uns. Er sagte beim Empfang der Provinzregierung: »Das ist eine tolle, große Geschichte. Nicht nur für Baruth-Murun, nicht nur für Mongolei-Deutschland, sondern auch für die Zusammenarbeit von Asien und Europa über alle gegenwärtigen politischen Schwierigkeiten hinweg.«

Das aktuellste Projekt Abfallmanagement hat sogar einen prominenten Partner, den Vorsitzenden der Grünen Partei in der Mongolei, Boum-Yalagch Olzod, der uns bei der Reise als Dolmetscher zur Seite stand. Im Bereich Metallbearbeitung der Muruner Berufsschule werden die Sammelbehälter für den Abfall gefertigt. Diese sind in den Wohnvierteln und Jurtengebieten von Murun aufgestellt. Die eingesammelten Reststoffe werden von kleinen Betrieben der Region weiterverarbeitet. Um das Projekt nachhaltig zu entwickeln, vergab die Deutsch-Mongolische Stiftung für kommunale Entwicklung anlässlich der Jubiläumsfeier an Soydmaa Zorigt von der Stadtverwaltung Murun ein Stipendium für ein Abfallmanagement-Studium.

Es gibt für uns viel auszuwerten und zu organisieren. Schon im Oktober kommt eine Muruner Delegation zu einem Arbeits- besuch nach Baruth. Gleichzeitig findet die 4. Wasserkonferenz in Murun statt.

Neben den Jobs und Pflichten als Stadtverordnete wollen unsere mitgereisten Landwirte, D. Schacht und H. Tinge, den landwirtschaftlichen Erfahrungsaustausch ankurbeln.

Die mitgereiste Landschaftsarchitektin K. Schacht sieht eine Aufgabe darin, das Muruner Viertel mit der frisch benannten Baruther Straße zu einem Vorbild für ein attraktives nachhaltig und energetisch autarkes Stadtgebiet zu entwickeln.

Weiterhin wollen wir einen regen Schüleraustausch organisieren.

Ich möchte mich als frisch ernannter Ehrenbürger der Provinz Khuvsqul und als Forstmann um einen Waldgürtel um Murun und um eine Zusammenarbeit bei der Forstwirtausbildung kümmern.


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