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DiG/Thomas Kläber
Sebastian Walter

Sebastian Walter, Mitlgied des Landtages

Wider das Vergessen - den 8. Mai zum Feiertag machen!

Es sind die persönlichen Erinnerungen, die das Unfassbare des NS-Regimes ein wenig fassbarer machen. Für die über 40-jährigen waren es Besuche in Buchenwald oder Sachsenhausen, Treffen mit Überlebenden der Lager. Beides gehörte in der DDR zur Normalität. Und für viele war das mehr als „verordneter Antifaschismus". Man hörte da nicht nur von verfolgten Kommunisten und Sozialdemokraten, sondern auch von jüdischen Opfern oder von denen aus der Bekennenden Kirche.

Für Jüngere sind es die Gespräche in der Familie, aus denen häufig antifaschistisches Engagement erwuchs: Meiner Großmutter, die in einer Rüstungsfabrik arbeitete und die Dresdner Bombennächte überlebte, war 1945 klar: Nie wieder dürfen in Deutschland Menschen an der Macht sein, die Krieg wollen, die Menschen vernichten wollen, weil diese anders glauben, anders aussehen oder anders lieben.

Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Initiative eingebracht, den 8. Mai aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung einmalig zum Feiertag zu erklären. Die Reaktion der anderen Fraktionen war erschütternd. Dass die AfD dabei sogar behauptete, in Deutschland gäbe es keine Nazis mehr, war nicht überraschend. Dass aber ein Sozialdemokrat gleich für alle Partner der Koalition den Gesetzentwurf ablehnte, ist ein Armutszeugnis für Kenia. Einziger Grund für den SPD-Mann Ludwig Scheetz: Der Antrag sei zu spät eingebracht worden. Da kann man nur entgegnen: Im Koalitionsvertrag kommt der 75. Jahrestag der Befreiung gar nicht vor. Bei unseren Sondierungen mit SPD und Grüne war dieser Tag noch ein wichtiges Thema ...

Zum Antrag; zum Videostatement; zum Mitschnitt der Rede.


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Wider das Vergessen - den 8. Mai zum Feiertag machen!

Es sind die persönlichen Erinnerungen, die das Unfassbare des NS-Regimes ein wenig fassbarer machen. Für die über 40-jährigen waren es Besuche in Buchenwald oder Sachsenhausen, Treffen mit Überlebenden der Lager. Beides gehörte in der DDR zur Normalität. Und für viele war das mehr als „verordneter Antifaschismus". Man hörte da nicht nur von verfolgten Kommunisten und Sozialdemokraten, sondern auch von jüdischen Opfern oder von denen aus der Bekennenden Kirche.

Für Jüngere sind es die Gespräche in der Familie, aus denen häufig antifaschistisches Engagement erwuchs: Meiner Großmutter, die in einer Rüstungsfabrik arbeitete und die Dresdner Bombennächte überlebte, war 1945 klar: Nie wieder dürfen in Deutschland Menschen an der Macht sein, die Krieg wollen, die Menschen vernichten wollen, weil diese anders glauben, anders aussehen oder anders lieben.

Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Initiative eingebracht, den 8. Mai aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung einmalig zum Feiertag zu erklären. Die Reaktion der anderen Fraktionen war erschütternd. Dass die AfD dabei sogar behauptete, in Deutschland gäbe es keine Nazis mehr, war nicht überraschend. Dass aber ein Sozialdemokrat gleich für alle Partner der Koalition den Gesetzentwurf ablehnte, ist ein Armutszeugnis für Kenia. Einziger Grund für den SPD-Mann Ludwig Scheetz: Der Antrag sei zu spät eingebracht worden. Da kann man nur entgegnen: Im Koalitionsvertrag kommt der 75. Jahrestag der Befreiung gar nicht vor. Bei unseren Sondierungen mit SPD und Grüne war dieser Tag noch ein wichtiges Thema ...

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