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Dr. Kirsten Tackmann, Mitglied des Deutschen Bundestages

Waldökosystem als Ganzes in den Blick nehmen

„Massive Schadwirkungen durch Extremwetter oder Forstschädlinge haben in den vergangenen Jahren die Verletzlichkeit des Waldökosystems gezeigt. Der Wald ist aber, auch aus Klimaschutzgründen, für die Gesellschaft unverzichtbar. Dass Bund und Länder relativ schnell Finanzhilfen zur Verfügung gestellt haben, wie DIE LINKE das frühzeitig gefordert hatte, war ein wichtiges Signal, um die Folgen etwas zu lindern. Der Nationale Waldgipfel 2021 muss jetzt das Signal für den Systemwandel zu einem klimastabilen und gesunden Waldökosystem sein. Dabei müssen auch die Ursachen deutlich stärker in den Blick genommen werden“, erklärt Kirsten Tackmann zum Nationalen Waldgipfel 2021. Die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag weiter:

„Dazu gehört mehr Tempo beim naturgemäßen Umbau zu Mischwäldern mit vielfältigen Altersstrukturen und hohen Laubbaumanteilen. Dafür braucht es mehr gut ausgebildetes und gut bezahltes Forstpersonal in der Fläche. Wissenslücken zum Waldschutz, Waldökosystemmanagement und der genetischen Vielfalt von Bäumen müssen dringend geschlossen und die Forschung dahingehend gestärkt werden. Auch Klein- und Kleinstwaldbesitzende sowie finanzschwache Kommunen müssen deutlich stärker beim Waldumbau und durch Beratungsleistung unterstützt werden.

Die Debatte zur Honorierung von Klimaschutz- und Ökosystemdienstleistungen im Wald ist zu begrüßen und muss gesellschaftlich breit geführt werden. Dabei müssen alle Ökosystemleistungen eine Rolle spielen. Eine Reduzierung des Waldes auf seine CO2-Speicherfunktion ist zu kurz gedacht und schafft neue Abhängigkeiten. Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe. Waldbesitzer bleiben natürlich nach Artikel 14 Grundgesetz in der Verantwortung, nach dem Eigentum verpflichtet und zum Allgemeinwohl verwendet werden soll. Aber sie brauchen zur Erfüllung der Gemeinwohlleistung Unterstützung.

Und auch die gesamte Wertschöpfungskette muss hier Verantwortung für den Zukunftswald übernehmen. Die Verwertung von Holz muss prioritär stofflich und über kurze Wege genutzt werden.“


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Waldökosystem als Ganzes in den Blick nehmen

„Massive Schadwirkungen durch Extremwetter oder Forstschädlinge haben in den vergangenen Jahren die Verletzlichkeit des Waldökosystems gezeigt. Der Wald ist aber, auch aus Klimaschutzgründen, für die Gesellschaft unverzichtbar. Dass Bund und Länder relativ schnell Finanzhilfen zur Verfügung gestellt haben, wie DIE LINKE das frühzeitig gefordert hatte, war ein wichtiges Signal, um die Folgen etwas zu lindern. Der Nationale Waldgipfel 2021 muss jetzt das Signal für den Systemwandel zu einem klimastabilen und gesunden Waldökosystem sein. Dabei müssen auch die Ursachen deutlich stärker in den Blick genommen werden“, erklärt Kirsten Tackmann zum Nationalen Waldgipfel 2021. Die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag weiter:

„Dazu gehört mehr Tempo beim naturgemäßen Umbau zu Mischwäldern mit vielfältigen Altersstrukturen und hohen Laubbaumanteilen. Dafür braucht es mehr gut ausgebildetes und gut bezahltes Forstpersonal in der Fläche. Wissenslücken zum Waldschutz, Waldökosystemmanagement und der genetischen Vielfalt von Bäumen müssen dringend geschlossen und die Forschung dahingehend gestärkt werden. Auch Klein- und Kleinstwaldbesitzende sowie finanzschwache Kommunen müssen deutlich stärker beim Waldumbau und durch Beratungsleistung unterstützt werden.

Die Debatte zur Honorierung von Klimaschutz- und Ökosystemdienstleistungen im Wald ist zu begrüßen und muss gesellschaftlich breit geführt werden. Dabei müssen alle Ökosystemleistungen eine Rolle spielen. Eine Reduzierung des Waldes auf seine CO2-Speicherfunktion ist zu kurz gedacht und schafft neue Abhängigkeiten. Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe. Waldbesitzer bleiben natürlich nach Artikel 14 Grundgesetz in der Verantwortung, nach dem Eigentum verpflichtet und zum Allgemeinwohl verwendet werden soll. Aber sie brauchen zur Erfüllung der Gemeinwohlleistung Unterstützung.

Und auch die gesamte Wertschöpfungskette muss hier Verantwortung für den Zukunftswald übernehmen. Die Verwertung von Holz muss prioritär stofflich und über kurze Wege genutzt werden.“

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