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Dr. Kirsten Tackmann, Mitglied des Deutschen Bundestages

Milcherzeugende nicht dem Markt opfern

„Der heimische Milchmarkt stolpert von einer Krise in die nächste - mit fatalen sozialen und ökologischen Folgen. Die Milcherzeuger-Betriebe müssen im Interesse fairer Erzeugerpreise endlich von der Übermacht der Molkerei- und Supermarktkonzerne befreit werden. Das geht nur mit fairem Handel und einer strategischen Neuausrichtung der Lieferkette auf Versorgungssicherung mit regionaler Wertschöpfung und stabilen, kooperativen Wirtschaftskreisläufen sowie einer nachfrageorientierten Mengensteuerung. Es muss Schluss sein mit politischen Lippenbekenntnissen, die nur den Konzernen helfen“, erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, anlässlich des Tags der Milch am 1. Juni. Tackmann weiter:

„Nach fast 16 Jahren im Deutschen Bundestag habe ich viele Krisensituationen miterlebt, besonders häufig und dramatisch bei der Milcherzeugung. Während die Molkereikonzerne auch während der Krisen stabil Profite einfuhren, mussten die Milchviehhaltenden noch Geld zur Arbeit mitbringen. Damit muss endlich Schluss sein. Der Milchsektor muss aus sozialer, aber auch ökologischer Verantwortung endlich krisenfest gemacht werden, denn er ist nicht nur Lebensmittelversorger, sondern beispielsweise auch ein wichtiger Teil der Sicherung des Dauergrünlands. Ohne eine solidarische, nachfrageorientierte Milchmengensteuerung wird es nicht gehen. Das Marktungleichgewicht zwischen Erzeugern und Verarbeitern braucht ein gemeinwohlorientiertes Kartellrecht, das Oligopol-Strukturen in der Verarbeitung und Vermarktung unterbindet.“


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Milcherzeugende nicht dem Markt opfern

„Der heimische Milchmarkt stolpert von einer Krise in die nächste - mit fatalen sozialen und ökologischen Folgen. Die Milcherzeuger-Betriebe müssen im Interesse fairer Erzeugerpreise endlich von der Übermacht der Molkerei- und Supermarktkonzerne befreit werden. Das geht nur mit fairem Handel und einer strategischen Neuausrichtung der Lieferkette auf Versorgungssicherung mit regionaler Wertschöpfung und stabilen, kooperativen Wirtschaftskreisläufen sowie einer nachfrageorientierten Mengensteuerung. Es muss Schluss sein mit politischen Lippenbekenntnissen, die nur den Konzernen helfen“, erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, anlässlich des Tags der Milch am 1. Juni. Tackmann weiter:

„Nach fast 16 Jahren im Deutschen Bundestag habe ich viele Krisensituationen miterlebt, besonders häufig und dramatisch bei der Milcherzeugung. Während die Molkereikonzerne auch während der Krisen stabil Profite einfuhren, mussten die Milchviehhaltenden noch Geld zur Arbeit mitbringen. Damit muss endlich Schluss sein. Der Milchsektor muss aus sozialer, aber auch ökologischer Verantwortung endlich krisenfest gemacht werden, denn er ist nicht nur Lebensmittelversorger, sondern beispielsweise auch ein wichtiger Teil der Sicherung des Dauergrünlands. Ohne eine solidarische, nachfrageorientierte Milchmengensteuerung wird es nicht gehen. Das Marktungleichgewicht zwischen Erzeugern und Verarbeitern braucht ein gemeinwohlorientiertes Kartellrecht, das Oligopol-Strukturen in der Verarbeitung und Vermarktung unterbindet.“

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