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Felix Thier, Vorsitzender der Kreistagsfraktion

Kein Bahnhof in Brandenburg vollständig barrierefrei – SPD, CDU und Grüne vernachlässigen Inklusion

Wie bei Bus und Tram ist auch bei der Bahn noch längst keine vollständige Barrierefreiheit erreicht. Im Schienen-Personen-Nahverkehr (SPNV) betrifft dies insbesondere Fahrzeuge, Bahnsteige, Bahnhöfe und Haltepunkte von Regional-Express (RE), Regional-Bahn (RB) sowie S-Bahn (u. a. stufenloser Zugang, Toiletten, Aufzüge, Fahrsteige, taktile Leitsysteme).

Wie aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE hervorgeht, ist kein einziger Bahnhof der Deutschen Bahn in Brandenburg vollständig barrierefrei: bei jedem zweiten fehlt ein Fahrstuhl, es mangelt an Leitsystemen, und an mehreren Bahnhöfen sind manche Gleise überhaupt nicht barrierefrei erreichbar. Für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator heißt das im Klartext: sie müssen an benachbarten Stationen ihres Zielbahnhofes umsteigen, um dann zu einem anderen Gleis an ihrem eigentlichen Ziel zurückzufahren! Derartige Umwege sind beschämend, rücksichtslos und den Betroffenen absolut nicht zuzumuten. Auch für blinde Menschen bleibt das Reisen unter diesen Umständen extrem beschwerlich.

Anstatt endlich mehr Fördermittel für die Barrierefreiheit bereitzustellen, wartet das zuständige Ministerium unter Minister Beermann (CDU) hier mal wieder auf den Bund. Und auch beim Thema Toiletten ruht sich das Land unter der Regierung von SPD, CDU und Grünen auf dem Engagement Anderer aus – auf dem der Kommunen oder privater Anbieter. So sieht keine politische Verantwortung und Daseinsvorsorge aus!

Wenn es im bisherigen Tempo weitergeht, sind die Bahnhöfe und Haltepunkte in unserem Land im Jahr 2035 erst „weitreichend" barrierefrei – eine vollständige Barrierefreiheit im SPNV und damit echte Inklusion steht in den Sternen. Hier wäre mal Tesla-Tempo notwendig – oder geht das nur bei Milliardären?


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Kein Bahnhof in Brandenburg vollständig barrierefrei – SPD, CDU und Grüne vernachlässigen Inklusion

Wie bei Bus und Tram ist auch bei der Bahn noch längst keine vollständige Barrierefreiheit erreicht. Im Schienen-Personen-Nahverkehr (SPNV) betrifft dies insbesondere Fahrzeuge, Bahnsteige, Bahnhöfe und Haltepunkte von Regional-Express (RE), Regional-Bahn (RB) sowie S-Bahn (u. a. stufenloser Zugang, Toiletten, Aufzüge, Fahrsteige, taktile Leitsysteme).

Wie aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE hervorgeht, ist kein einziger Bahnhof der Deutschen Bahn in Brandenburg vollständig barrierefrei: bei jedem zweiten fehlt ein Fahrstuhl, es mangelt an Leitsystemen, und an mehreren Bahnhöfen sind manche Gleise überhaupt nicht barrierefrei erreichbar. Für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator heißt das im Klartext: sie müssen an benachbarten Stationen ihres Zielbahnhofes umsteigen, um dann zu einem anderen Gleis an ihrem eigentlichen Ziel zurückzufahren! Derartige Umwege sind beschämend, rücksichtslos und den Betroffenen absolut nicht zuzumuten. Auch für blinde Menschen bleibt das Reisen unter diesen Umständen extrem beschwerlich.

Anstatt endlich mehr Fördermittel für die Barrierefreiheit bereitzustellen, wartet das zuständige Ministerium unter Minister Beermann (CDU) hier mal wieder auf den Bund. Und auch beim Thema Toiletten ruht sich das Land unter der Regierung von SPD, CDU und Grünen auf dem Engagement Anderer aus – auf dem der Kommunen oder privater Anbieter. So sieht keine politische Verantwortung und Daseinsvorsorge aus!

Wenn es im bisherigen Tempo weitergeht, sind die Bahnhöfe und Haltepunkte in unserem Land im Jahr 2035 erst „weitreichend" barrierefrei – eine vollständige Barrierefreiheit im SPNV und damit echte Inklusion steht in den Sternen. Hier wäre mal Tesla-Tempo notwendig – oder geht das nur bei Milliardären?

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