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Edeltraut Liese

Edeltraut Liese, Fraktionsvorsitzende

In der Kommune geht es um praktische Lösungen - Halbzeitbilanz in der Gemeindevertretung Niedergörsdorf

Bei der 2019er Kommunalwahl in Niedergörsdorf hat sich auch wie im gesamten Land Brandenburg gezeigt, dass DIE LINKE an Akzeptanz unter der Bevölkerung verloren hat. Trotzdem hatte ich die zweitmeisten Stimmen erhalten.

In unserer Gemeinde gehörten damals zwölf Bürger*innen unserer Partei an. Die altersmäßige Zusammensetzung zeigt deutlich, dass uns der Nachwuchs fehlt. Von den zwölf Genoss*innen waren vier unter 60 Jahre und noch beruflich aktiv. Vier Mitglieder sind gesundheitlich nicht mehr in der Lage gesellschaftlich aktiv mitzuarbeiten und die anderen vier Mitglieder haben das 70. Lebensjahr bereits überschritten. Dadurch war es sehr schwer, geeignete Kandidat*innen zu finden. Wir haben mit vielen Sympathisierenden das Gespräch gesucht. Viele Angesprochene bekundeten zwar ihre Unterstützung, aber nur Viola Heimke, Leiterin der Pflegestation »Fläminghaus« Niedergörsdorf, war bereit, auf der Liste unserer Partei zu kandidieren.

Mit vielen neuen Abgeordneten und einer neuen Bürgermeisterin begann 2019 nun die Arbeit der Gemeindevertretung.

Wir zogen mit drei Mitgliedern in die Gemeindevertretung ein. Bernd Dieske, Viola Heimke und ich. Die Wertschätzung unserer Arbeit in den vergangenen Jahren zeigte sich in der Wahl unseres Genossen Dieske zum Vorsitzenden der Gemeindevertretung – ich wurde eine der Stellvertretenden.

Die Absicherung der Aufgaben in den Ausschüssen wurde schwierig. In allen Versammlungen und bei Beschlussfassungen haben wir aber aktiv mitgearbeitet und unsere linken Positionen verteidigt. Unsere Stimme hat Gewicht. Doch die Arbeit wurde erschwert, als Viola Heimke auf Grund von arbeitsbedingter Belastung ihr Mandat niederlegte. Sie bleibt aber als sachkundige Einwohnerin für uns im Sozialausschuss. Klaus Pollmann rückte nach.

Um bei Aufgaben und Beschlussfassungen unsere linken Positionen auch einbringen zu können, bedurfte es großer Anstrengungen. Wir suchten oft das Gespräch im Vorfeld mit den Mitgliedern der anderen Fraktionen (ausgenommen der AfD, die allerdings nach Austritt eines Abgeordneten keine Rolle mehr in der Kommunalpolitik in unserer Gemeinde spielt), um im Vorfeld bestimmte Probleme anzusprechen, damit wir für unsere Gemeinde die besten Möglichkeiten erreichen.

Dann traten drei Mitglieder aus unserer Partei aus. und Klaus Pollmann legte zum 31.07.2021 sein Mandat nieder.

Nun musste wieder ein Nachrücker überzeugt werden. Obwohl auch Dirk Peukert nicht mehr Mitglied unserer Partei war, nahm er gerne das Mandat an. Aber auch in anderen Fraktionen gab es einige Wechsel. Wieder mussten Funktionen und Aufgaben verteilt werden. Unser Hauptanliegen war die Vorbereitung für die räumliche Verbesserung der Grundschule und des Hortes in Blönsdorf. Das haben wir erreicht. Auch auf die notwendigen Werterhaltungsmaßnahmen an den Kindereinrichtungen haben wir unser Augenmerk gelegt. Wichtig sind uns aber auch die sogenannten freiwilligen Aufgaben, wie Aufrechterhaltung des Freibades Oehna und die Erhaltung unseres Kulturzentrum DAS HAUS. Dabei bekamen wir viel Gegenwind von einigen Abgeordneten der Bürgergemeinschaft, denen es oft nur um Wirtschaftlichkeit geht. Doch durch das gemeinschaftliche Auftreten der anderen Abgeordneten wurden die notwendigen Beschlüsse gefasst. Die Arbeit in der Gemeindevertretung ist für mich auch nach fast 50 Jahren Abgeordnetentätigkeit immer wieder neu und spannend.


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Bei der 2019er Kommunalwahl in Niedergörsdorf hat sich auch wie im gesamten Land Brandenburg gezeigt, dass DIE LINKE an Akzeptanz unter der Bevölkerung verloren hat. Trotzdem hatte ich die zweitmeisten Stimmen erhalten.

In unserer Gemeinde gehörten damals zwölf Bürger*innen unserer Partei an. Die altersmäßige Zusammensetzung zeigt deutlich, dass uns der Nachwuchs fehlt. Von den zwölf Genoss*innen waren vier unter 60 Jahre und noch beruflich aktiv. Vier Mitglieder sind gesundheitlich nicht mehr in der Lage gesellschaftlich aktiv mitzuarbeiten und die anderen vier Mitglieder haben das 70. Lebensjahr bereits überschritten. Dadurch war es sehr schwer, geeignete Kandidat*innen zu finden. Wir haben mit vielen Sympathisierenden das Gespräch gesucht. Viele Angesprochene bekundeten zwar ihre Unterstützung, aber nur Viola Heimke, Leiterin der Pflegestation »Fläminghaus« Niedergörsdorf, war bereit, auf der Liste unserer Partei zu kandidieren.

Mit vielen neuen Abgeordneten und einer neuen Bürgermeisterin begann 2019 nun die Arbeit der Gemeindevertretung.

Wir zogen mit drei Mitgliedern in die Gemeindevertretung ein. Bernd Dieske, Viola Heimke und ich. Die Wertschätzung unserer Arbeit in den vergangenen Jahren zeigte sich in der Wahl unseres Genossen Dieske zum Vorsitzenden der Gemeindevertretung – ich wurde eine der Stellvertretenden.

Die Absicherung der Aufgaben in den Ausschüssen wurde schwierig. In allen Versammlungen und bei Beschlussfassungen haben wir aber aktiv mitgearbeitet und unsere linken Positionen verteidigt. Unsere Stimme hat Gewicht. Doch die Arbeit wurde erschwert, als Viola Heimke auf Grund von arbeitsbedingter Belastung ihr Mandat niederlegte. Sie bleibt aber als sachkundige Einwohnerin für uns im Sozialausschuss. Klaus Pollmann rückte nach.

Um bei Aufgaben und Beschlussfassungen unsere linken Positionen auch einbringen zu können, bedurfte es großer Anstrengungen. Wir suchten oft das Gespräch im Vorfeld mit den Mitgliedern der anderen Fraktionen (ausgenommen der AfD, die allerdings nach Austritt eines Abgeordneten keine Rolle mehr in der Kommunalpolitik in unserer Gemeinde spielt), um im Vorfeld bestimmte Probleme anzusprechen, damit wir für unsere Gemeinde die besten Möglichkeiten erreichen.

Dann traten drei Mitglieder aus unserer Partei aus. und Klaus Pollmann legte zum 31.07.2021 sein Mandat nieder.

Nun musste wieder ein Nachrücker überzeugt werden. Obwohl auch Dirk Peukert nicht mehr Mitglied unserer Partei war, nahm er gerne das Mandat an. Aber auch in anderen Fraktionen gab es einige Wechsel. Wieder mussten Funktionen und Aufgaben verteilt werden. Unser Hauptanliegen war die Vorbereitung für die räumliche Verbesserung der Grundschule und des Hortes in Blönsdorf. Das haben wir erreicht. Auch auf die notwendigen Werterhaltungsmaßnahmen an den Kindereinrichtungen haben wir unser Augenmerk gelegt. Wichtig sind uns aber auch die sogenannten freiwilligen Aufgaben, wie Aufrechterhaltung des Freibades Oehna und die Erhaltung unseres Kulturzentrum DAS HAUS. Dabei bekamen wir viel Gegenwind von einigen Abgeordneten der Bürgergemeinschaft, denen es oft nur um Wirtschaftlichkeit geht. Doch durch das gemeinschaftliche Auftreten der anderen Abgeordneten wurden die notwendigen Beschlüsse gefasst. Die Arbeit in der Gemeindevertretung ist für mich auch nach fast 50 Jahren Abgeordnetentätigkeit immer wieder neu und spannend.

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