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Katharina Claus
Manfred Thier

Manfred Thier, Kreiswahlkampfleiter Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021 in Teltow-Fläming

Auch im Landkreis Teltow-Fläming hat DIE LINKE im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 sehr viele Stimmen verloren. Dies betraf sowohl die Zweit- als auch die Erststimmen. Doch eins ist bemerkenswert. Die Verluste bei den Erststimmen für alle Direktkandidaten, Tobias Bank im Wahlkreis 60, Norbert Müller im Wahlkreis 61 und Carsten Preuß im Wahlkreis 62, sind geringer. Das ist ganz sicher auch ein Zeichen für den engagierten Wahlkampf, den alle drei Kandidaten in ihren Wahlkreisen führten. Dafür unser Dank und auch an alle unsere Wahlkämpfenden vor Ort. Wir haben Plakate gehängt, Infomaterial verteilt, im Haustürwahlkampf in persönlichen Gesprächen unser Programm vorgestellt und haben an Ständen für unsere Kandidaten und DIE LINKE geworben.

Im WK 60 (aus TF die Stadt Jüterbog und die Gemeinde Niedergörsdorf) haben sich die Verantwortlichen der Regionen schon im Frühjahr 2020 getroffen und die gemeinsame Zusammenarbeit abgestimmt. Tobias Bank haben wir am 9.10.2020 in Brandenburg an der Havel zum Direktkandidaten gewählt. Corona schlug dann zu und persönliche Treffen waren kaum noch möglich. Deshalb die Abstimmungen und Diskussionen fast nur noch digital. Gleichzeitig haben wir viele Termine in den gemeinsamen Wahlkalender für ihn eingestellt. So z. B. das Osterhasen- und Zuckertütenfest oder eine Radtour mit Bürgergesprächen. Darüber hinaus gab es Haustürgespräche, Steckaktionen, Begleitung beim Fürstentag in Jüterbog und Familienfest in Luckenwalde. Auch die Verbreitung von Wahlvideos per Youtube und Facebook gehörten zum intensiven Wahlkampf. Doch mussten wir in Jüterbog bei den Zweitstimmen Verluste von 8,6 % und bei den Erststimmen von 7,3% und in Niedergörsdorf von 8,4 % bei den Zweitstimmen und 7,7 % bei den Erststimmen hinnehmen.

Trotz unserer Bemühungen nahm der Bundestagswahlkampf auch im Wahlkreis 61 (aus TF die Stadt Ludwigsfelde) kein gutes Ende. Bei einem Zweitstimmenanteil von 10,1 % mussten wir im Vergleich zur Wahl 2017 (18,1 %) Verluste hinnehmen. Auch der Erststimmenanteil sank von 16,5 % auf 7,8%. Beide Ergebnisse sind auch Folge des negativen Bundestrends. Hinzu kommt, dass die mediale Aufmerksamkeit in diesem Wahlkreis vor allem Olaf Scholz und Annalena Baerbock galt.

Den größten regionalen Anteil im Landkreis Teltow-Fläming hat der Wahlkreis 62 (alle weiteren Städte und Gemeinden). Auch in Blankenfelde-Mahlow hat DIE LINKE im Vergleich zur vorherigen Bundestagswahl sehr viele Stimmen verloren. Dies betraf sowohl die Zweit- als auch die Erststimmen. Das Ergebnis hat sich im Wahlkampf schon angedeutet: Zu der Veranstaltung mit Dietmar Bartsch kamen trotz des Verteilens von 2.000 Veranstaltungsflyern in unseren Hochburgen, am Veranstaltungsort und Bewerbung in den Sozialen Medien nur zwei Gäste, die keine Parteimitglieder waren.

Die nötigen Schritte, diese Situation zu ändern, werden wir in den nächsten Wochen besprechen. Aber es ist jetzt schon ersichtlich, dass wir uns auf die Gewinnung neuer Mitglieder und Sympathisierende konzentrieren müssen. Auch werden wir die bestehenden Veranstaltungsformate und -inhalte überdenken, optimieren und neu ausrichten.

Festzustellen ist in Rangsdorf eine sehr hohe Wahlbeteiligung von 83 % und Briefwahlbeteiligung von über 3.000 Briefwahlanträgen. Im Gesamtergebnis hat DIE LINKE in Rangsdorf einen Verlust von 8 % bei den Zweitstimmen und 6,4 % bei den Erststimmen hinnehmen müssen. Ebenso wurden Absprachen zur Wahlvorbereitung besprochen.

In Luckenwalde sind die Verluste bei den Erststimmen um 7,3 % und 8,4 % bei den Zweitstimmen trotz intensiven Wahlkampfes spürbarer geworden.

Wenngleich am Ende kein positives Ergebnis steht, haben wir einen Wahlkampf erlebt, in dem sich alle hochmotiviert eingebracht und einen wirklich kämpferischen Charakter an den Tag gelegt haben. Das macht Mut für die Zukunft.


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Thema Corona-Virus

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Bundestagswahl 2021 in Teltow-Fläming

Auch im Landkreis Teltow-Fläming hat DIE LINKE im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 sehr viele Stimmen verloren. Dies betraf sowohl die Zweit- als auch die Erststimmen. Doch eins ist bemerkenswert. Die Verluste bei den Erststimmen für alle Direktkandidaten, Tobias Bank im Wahlkreis 60, Norbert Müller im Wahlkreis 61 und Carsten Preuß im Wahlkreis 62, sind geringer. Das ist ganz sicher auch ein Zeichen für den engagierten Wahlkampf, den alle drei Kandidaten in ihren Wahlkreisen führten. Dafür unser Dank und auch an alle unsere Wahlkämpfenden vor Ort. Wir haben Plakate gehängt, Infomaterial verteilt, im Haustürwahlkampf in persönlichen Gesprächen unser Programm vorgestellt und haben an Ständen für unsere Kandidaten und DIE LINKE geworben.

Im WK 60 (aus TF die Stadt Jüterbog und die Gemeinde Niedergörsdorf) haben sich die Verantwortlichen der Regionen schon im Frühjahr 2020 getroffen und die gemeinsame Zusammenarbeit abgestimmt. Tobias Bank haben wir am 9.10.2020 in Brandenburg an der Havel zum Direktkandidaten gewählt. Corona schlug dann zu und persönliche Treffen waren kaum noch möglich. Deshalb die Abstimmungen und Diskussionen fast nur noch digital. Gleichzeitig haben wir viele Termine in den gemeinsamen Wahlkalender für ihn eingestellt. So z. B. das Osterhasen- und Zuckertütenfest oder eine Radtour mit Bürgergesprächen. Darüber hinaus gab es Haustürgespräche, Steckaktionen, Begleitung beim Fürstentag in Jüterbog und Familienfest in Luckenwalde. Auch die Verbreitung von Wahlvideos per Youtube und Facebook gehörten zum intensiven Wahlkampf. Doch mussten wir in Jüterbog bei den Zweitstimmen Verluste von 8,6 % und bei den Erststimmen von 7,3% und in Niedergörsdorf von 8,4 % bei den Zweitstimmen und 7,7 % bei den Erststimmen hinnehmen.

Trotz unserer Bemühungen nahm der Bundestagswahlkampf auch im Wahlkreis 61 (aus TF die Stadt Ludwigsfelde) kein gutes Ende. Bei einem Zweitstimmenanteil von 10,1 % mussten wir im Vergleich zur Wahl 2017 (18,1 %) Verluste hinnehmen. Auch der Erststimmenanteil sank von 16,5 % auf 7,8%. Beide Ergebnisse sind auch Folge des negativen Bundestrends. Hinzu kommt, dass die mediale Aufmerksamkeit in diesem Wahlkreis vor allem Olaf Scholz und Annalena Baerbock galt.

Den größten regionalen Anteil im Landkreis Teltow-Fläming hat der Wahlkreis 62 (alle weiteren Städte und Gemeinden). Auch in Blankenfelde-Mahlow hat DIE LINKE im Vergleich zur vorherigen Bundestagswahl sehr viele Stimmen verloren. Dies betraf sowohl die Zweit- als auch die Erststimmen. Das Ergebnis hat sich im Wahlkampf schon angedeutet: Zu der Veranstaltung mit Dietmar Bartsch kamen trotz des Verteilens von 2.000 Veranstaltungsflyern in unseren Hochburgen, am Veranstaltungsort und Bewerbung in den Sozialen Medien nur zwei Gäste, die keine Parteimitglieder waren.

Die nötigen Schritte, diese Situation zu ändern, werden wir in den nächsten Wochen besprechen. Aber es ist jetzt schon ersichtlich, dass wir uns auf die Gewinnung neuer Mitglieder und Sympathisierende konzentrieren müssen. Auch werden wir die bestehenden Veranstaltungsformate und -inhalte überdenken, optimieren und neu ausrichten.

Festzustellen ist in Rangsdorf eine sehr hohe Wahlbeteiligung von 83 % und Briefwahlbeteiligung von über 3.000 Briefwahlanträgen. Im Gesamtergebnis hat DIE LINKE in Rangsdorf einen Verlust von 8 % bei den Zweitstimmen und 6,4 % bei den Erststimmen hinnehmen müssen. Ebenso wurden Absprachen zur Wahlvorbereitung besprochen.

In Luckenwalde sind die Verluste bei den Erststimmen um 7,3 % und 8,4 % bei den Zweitstimmen trotz intensiven Wahlkampfes spürbarer geworden.

Wenngleich am Ende kein positives Ergebnis steht, haben wir einen Wahlkampf erlebt, in dem sich alle hochmotiviert eingebracht und einen wirklich kämpferischen Charakter an den Tag gelegt haben. Das macht Mut für die Zukunft.

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