Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
DIE LINKE.TF
Wahlplakat von Kornelia Wehlan

Felix Thier, Wahlkampfleiter Landratswahl

Auswertung der Landratswahl

Alle Zahlen sind hier nachlesbar: www.teltow-flaeming.de/wahlen/lw2021 und hier: www.teltow-flaeming.de/wahlen/lw2021-sw

Hauptwahl

Kornelia Wehlan hat klar in der Hauptwahl gewonnen. Bei einer sehr hohen Wahlbeteiligung (Wahltermin zusammen mit BT-Wahl) entschieden sich über ein Viertel aller Wählenden für die Amtsinhaberin. Der Abstand zur Zweitplatzierten von der SPD, immerhin die Partei des Wahlsieges zur BT-Wahl – bundesweit wie auch im Land Brandenburg – betrug gut 6%.

Bei insgesamt sieben Kandidierenden zur Landratswahl hat Kornelia Wehlan damit die Konkurrenz klar auf die Plätze verwiesen. Beachtenswert ist, dass sie deutlich mehr Wählende in der Briefwahl (30,1%) überzeugt hat, als bei der Urnenwahl (24,4%). Offenbar haben die Leute, die ihre Wahlunterlagen zu Hause ausfüllen bzw. sich zu Hause in Ruhe Zeit zur Wahl nehmen, noch stärker für Kornelia Wehlan gestimmt.

Der Landkreis TF besteht aus 16 Kommunen (Städte und Gemeinden), zur Hauptwahl hat Kornelia Wehlan in zehn von ihnen Platz eins belegt. Wehlans feste Hochburgen sind klar der ländliche Raum. Es war richtig von Landrätin Kornelia Wehlan immer auch auf den ländlichen Raum zu achten. Ihre Ausbildung in der Region als Agraringenieurin und die Verankerung sowie Bekanntheit vor Ort wirken bis heute positiv. Auch ihr zweimal gewonnenes Direktmandat als Landtagsabgeordnete zu den Wahlen 2004 und 2009 zeugt davon.

Aber auch im urbanen Raum bzw. »Speckgürtel« Berlins hat Kornelia Wehlan gepunktet: Kopf-an-Kopf mit dem jeweiligen Platz 1 lag sie in Rangsdorf und Ludwigsfelde. Die Städte Zossen und Luckenwalde gewann sie, in Luckenwalde wählte sie sogar annähernd jede*r Zweite.

Stichwahl

In der Stichwahl hat Kornelia Wehlan in zwölf von 16 Kommunen gewonnen und damit noch deutlicher ihre Konkurrentin von der SPD auf die Plätze verwiesen – der Abstand zwischen beiden betrug 10%.

Das zur Wahl zu erfüllende Quorum für die Siegerin – 15% (=21.700) aller Wahlberechtigten mussten sich für die Person entschieden haben – wurde von Kornelia Wehlan um gut 2.100 Stimmen übertroffen. Die SPD-Kandidatin blieb mit ihren Wählenden um gut 2.250 darunter. Zur Landratswahl 2013 wurde das Quorum von der Wahlsiegerin Kornelia Wehlan übrigens um gut 500 Stimmen verfehlt. Damit ist 2021 das erste Mal eine Direktwahl des Landrates in TF erfolgreich gewesen.

Umgedreht hat sich bei Kornelia Wehlan zur Stichwahl der Anteil zwischen Brief- (50,4%) und Urnenwählende (60,5%). Kornelia Wehlan konnte also am Wahltag selbst mehr Menschen (spontan) überzeugen, als sich per Briefwahl schon vorher festgelegt hatten. Bei der SPD-Konkurrenz war es andersrum: Am Stichwahltag entschieden sich weniger Leute für die SPD, als es vorher per Briefwahl taten. Ob diese Unterschiede mit dem Wahlergebnis der Bundestagswahl zwei Wochen zuvor in Verbindung stehen, bleibt unkommentiert.

Festzuhalten ist, dass die Personen im Wahlkampf überzeugt haben, die Wählenden in der Mehrzahl also offenbar klar zwischen Partei und Kandidat*in unterschieden. So bitter das Abschneiden der LINKEN zur Bundestagswahl, so deutlich der Sieg ihrer Kandidatin zur Landratswahl.

Bewahrheitet hat sich, dass wir uns stark auf die Briefwahl fokussiert haben. Wir haben vergleichsweise früh mit dem Wahlkampf (Infostände, Aufsuchen der Leute im Haustürwahlkampf, Pendler*innenwahlkampf an Bahnhöfen, ...) begonnen und waren präsent. Ebenso war es aber richtig, bis zum letzten Tag zu kämpfen: Der Rücklauf der Briefwahlunterlagen war stellenweise schleppend. Hatten viele Bürger*innen schon früh ihre Briefwahl beantragt, so ließ sich der Rückversand der Wahlzettel an die Kommunen Zeit. Offenbar wollten auch die Briefwählenden den Wahlkampf bis zum Schluss beobachten und in ihrer Wahlentscheidung bewerten können.

Bewährt hat sich in diesem Wahlkampf, das wir bei der Öffentlichkeitsarbeit auf alle Medien setzten, die uns in der Region zur Verfügung standen. Anzeigen in Zeitungen und Periodika, Werbefilme bei YouTube und lokalem Fernsehen. Gedruckte Wahlwerbung wurde verteilt bzw. als Datei online zur Verfügung gestellt. Eine eigene Internetseite der Kandidatin speziell zur Wahl wurde erstellt, Online-Präsenz in den sozialen Medien (Facebook und Instagram) rundete das Ganze ab.

Nur viel Arbeit im Ehrenamt ermöglichte den Sieg. Zu betonen ist, dass unsere Kandidatin als Amtsinhabern zur Wiederwahl antrat und auch in der Zeit des Wahlkampfes ihre Amtspflichten sehr ernst nahm. Das bedeutete politisches Neutralitätsgebot und kein Wahlkampf aus dem Amt heraus. Wahlkampf war damit nur an den Wochenenden sowie außerhalb des Dienstes möglich, extra Urlaub oder gar eine Freistellung zum Wahlkampf wurde von Kornelia Wehlan nicht beansprucht. Ein Landkreis muss auch in Wahlkampfzeiten geführt werden. Das Zeitmanagement war nicht immer einfach und sehr anspruchsvoll. Die Kandidatin und ihr Wahlkampfleiter wissen um die Details.

Unterstützung von der Landespartei war ebenso essenziell wie Hilfe unserer Mitstreitenden vor Ort. Finanziell gesehen haben uns die Spenden sehr geholfen – nur durch sie wurde ein großer Teil unseres Wahlkampfes überhaupt ermöglicht! Dafür auch hier nochmals der Dank!


Parteimitglied werden kann man hier.

Thema Corona-Virus

Alle Informationen und Hinweise rund um das Thema Corona-Virus finden Sie, fortlaufend aktualisiert, in einem Dossier auf den Seiten des Landkreises.

Infos in leichter Sprache

Aktuelle Termine von uns

DIE LINKE.TF
Wahlplakat von Kornelia Wehlan

Felix Thier, Wahlkampfleiter Landratswahl

Auswertung der Landratswahl

Alle Zahlen sind hier nachlesbar: www.teltow-flaeming.de/wahlen/lw2021 und hier: www.teltow-flaeming.de/wahlen/lw2021-sw

Hauptwahl

Kornelia Wehlan hat klar in der Hauptwahl gewonnen. Bei einer sehr hohen Wahlbeteiligung (Wahltermin zusammen mit BT-Wahl) entschieden sich über ein Viertel aller Wählenden für die Amtsinhaberin. Der Abstand zur Zweitplatzierten von der SPD, immerhin die Partei des Wahlsieges zur BT-Wahl – bundesweit wie auch im Land Brandenburg – betrug gut 6%.

Bei insgesamt sieben Kandidierenden zur Landratswahl hat Kornelia Wehlan damit die Konkurrenz klar auf die Plätze verwiesen. Beachtenswert ist, dass sie deutlich mehr Wählende in der Briefwahl (30,1%) überzeugt hat, als bei der Urnenwahl (24,4%). Offenbar haben die Leute, die ihre Wahlunterlagen zu Hause ausfüllen bzw. sich zu Hause in Ruhe Zeit zur Wahl nehmen, noch stärker für Kornelia Wehlan gestimmt.

Der Landkreis TF besteht aus 16 Kommunen (Städte und Gemeinden), zur Hauptwahl hat Kornelia Wehlan in zehn von ihnen Platz eins belegt. Wehlans feste Hochburgen sind klar der ländliche Raum. Es war richtig von Landrätin Kornelia Wehlan immer auch auf den ländlichen Raum zu achten. Ihre Ausbildung in der Region als Agraringenieurin und die Verankerung sowie Bekanntheit vor Ort wirken bis heute positiv. Auch ihr zweimal gewonnenes Direktmandat als Landtagsabgeordnete zu den Wahlen 2004 und 2009 zeugt davon.

Aber auch im urbanen Raum bzw. »Speckgürtel« Berlins hat Kornelia Wehlan gepunktet: Kopf-an-Kopf mit dem jeweiligen Platz 1 lag sie in Rangsdorf und Ludwigsfelde. Die Städte Zossen und Luckenwalde gewann sie, in Luckenwalde wählte sie sogar annähernd jede*r Zweite.

Stichwahl

In der Stichwahl hat Kornelia Wehlan in zwölf von 16 Kommunen gewonnen und damit noch deutlicher ihre Konkurrentin von der SPD auf die Plätze verwiesen – der Abstand zwischen beiden betrug 10%.

Das zur Wahl zu erfüllende Quorum für die Siegerin – 15% (=21.700) aller Wahlberechtigten mussten sich für die Person entschieden haben – wurde von Kornelia Wehlan um gut 2.100 Stimmen übertroffen. Die SPD-Kandidatin blieb mit ihren Wählenden um gut 2.250 darunter. Zur Landratswahl 2013 wurde das Quorum von der Wahlsiegerin Kornelia Wehlan übrigens um gut 500 Stimmen verfehlt. Damit ist 2021 das erste Mal eine Direktwahl des Landrates in TF erfolgreich gewesen.

Umgedreht hat sich bei Kornelia Wehlan zur Stichwahl der Anteil zwischen Brief- (50,4%) und Urnenwählende (60,5%). Kornelia Wehlan konnte also am Wahltag selbst mehr Menschen (spontan) überzeugen, als sich per Briefwahl schon vorher festgelegt hatten. Bei der SPD-Konkurrenz war es andersrum: Am Stichwahltag entschieden sich weniger Leute für die SPD, als es vorher per Briefwahl taten. Ob diese Unterschiede mit dem Wahlergebnis der Bundestagswahl zwei Wochen zuvor in Verbindung stehen, bleibt unkommentiert.

Festzuhalten ist, dass die Personen im Wahlkampf überzeugt haben, die Wählenden in der Mehrzahl also offenbar klar zwischen Partei und Kandidat*in unterschieden. So bitter das Abschneiden der LINKEN zur Bundestagswahl, so deutlich der Sieg ihrer Kandidatin zur Landratswahl.

Bewahrheitet hat sich, dass wir uns stark auf die Briefwahl fokussiert haben. Wir haben vergleichsweise früh mit dem Wahlkampf (Infostände, Aufsuchen der Leute im Haustürwahlkampf, Pendler*innenwahlkampf an Bahnhöfen, ...) begonnen und waren präsent. Ebenso war es aber richtig, bis zum letzten Tag zu kämpfen: Der Rücklauf der Briefwahlunterlagen war stellenweise schleppend. Hatten viele Bürger*innen schon früh ihre Briefwahl beantragt, so ließ sich der Rückversand der Wahlzettel an die Kommunen Zeit. Offenbar wollten auch die Briefwählenden den Wahlkampf bis zum Schluss beobachten und in ihrer Wahlentscheidung bewerten können.

Bewährt hat sich in diesem Wahlkampf, das wir bei der Öffentlichkeitsarbeit auf alle Medien setzten, die uns in der Region zur Verfügung standen. Anzeigen in Zeitungen und Periodika, Werbefilme bei YouTube und lokalem Fernsehen. Gedruckte Wahlwerbung wurde verteilt bzw. als Datei online zur Verfügung gestellt. Eine eigene Internetseite der Kandidatin speziell zur Wahl wurde erstellt, Online-Präsenz in den sozialen Medien (Facebook und Instagram) rundete das Ganze ab.

Nur viel Arbeit im Ehrenamt ermöglichte den Sieg. Zu betonen ist, dass unsere Kandidatin als Amtsinhabern zur Wiederwahl antrat und auch in der Zeit des Wahlkampfes ihre Amtspflichten sehr ernst nahm. Das bedeutete politisches Neutralitätsgebot und kein Wahlkampf aus dem Amt heraus. Wahlkampf war damit nur an den Wochenenden sowie außerhalb des Dienstes möglich, extra Urlaub oder gar eine Freistellung zum Wahlkampf wurde von Kornelia Wehlan nicht beansprucht. Ein Landkreis muss auch in Wahlkampfzeiten geführt werden. Das Zeitmanagement war nicht immer einfach und sehr anspruchsvoll. Die Kandidatin und ihr Wahlkampfleiter wissen um die Details.

Unterstützung von der Landespartei war ebenso essenziell wie Hilfe unserer Mitstreitenden vor Ort. Finanziell gesehen haben uns die Spenden sehr geholfen – nur durch sie wurde ein großer Teil unseres Wahlkampfes überhaupt ermöglicht! Dafür auch hier nochmals der Dank!

Weiter Termine finden Sie hier.

Linksblick

Zur aktuellen Ausgabe unserer Kreiszeitung kommen Sie hier.

Einblicke

Die aktuelle Ausgabe der Zeitung unserer Kreistagsfraktion lesen Sie hier.

EinBlick

Zum Newsletter unserer Kreistagsfraktion mit dem Bericht zur zurückliegenden Kreistagssitzung kommen Sie hier.