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Maritta Böttcher (3.v.r.)

Maritta Böttcher, Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales

Jede Seele hat das Recht auf ein menschenwürdiges Leben.

Als eine der Pioniere in der Flüchtlingshilfe gleich nach der Wende in Jüterbog freue ich mich ganz besonders darüber, dass es in Jüterbog über 20 Jahre nach der Widereröffnung des Heimes im Waldauer Weg ein solches Engagement gibt.

Allen voran unser Pfarrer, Bernhard Gutsche, der hier mal ein dickes Lob und ein Dankeschön erhalten muss, was ich hiermit in aller Form und Öffentlichkeit ausspreche!

Es gab vor Einzug der ersten Flüchtlinge eine öffentliche Einwohnerversammlung, in der schon deutlich wurde, dass viele Menschen helfen wollen, am besten sofort. Doch so einfach ist das alles nicht. Es gründete sich ein Runder Tisch, der einmal monatlich Ideen, Aktivitäten und Notwendigkeiten abstimmt und Aufgaben verteilt. Unverzichtbar ist dabei unsere Faceboock-Gruppe „Flüchtlingshilfe Jüterbog“. Gut bewährt sich für das Kennenlernen das Treffen von Jüterbogerinnen und Jüterbogern mit den Flüchtlingen samstags in der Teestube. Hier bei uns hat sich schon eine gute Willkommenskultur herausgebildet. So haben wir gemeinsam im Jugendklub Jüterbog II ein Sommerfest veranstaltet. Neben Fußball und anderen Spielen standen Gespräche und Kultur auf dem Programm. Ein Chor aus Berlin „rockte“ den Klub und es war eine tolle Stimmung. Beim letzten Runden Tisch gab es solche Vereinbarungen, wie:

  • Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums wollen ein Blumenbeet am Heim anlegen
  • im Herbst ist ein Ausflug nach Johannesmühle oder in den Spreewald angedacht
  • im nächsten Jahr soll wieder ein Sommerfest stattfinden, dazu werden wieder Fördermittel beantragt
  • Ärzte in Jüterbog wollen mit der Kreishandwerkerschaft eine Art Fahrradwerkstatt einrichten, in der Asylbewerber Räder reparieren können und dann behalten dürfen (als Heranführung an das Arbeitsleben)
  • am 19.09.15 gibt es eine Veranstaltung von "Zossen zeigt Gesicht" für alle Helferinnen und Helfer
  • die Agentur für Arbeit richtet ein Projekt ein --> dort kommen Asylbewerberwohnheime, Diakonie, Kreishandwerkerschaft, Agentur und andere zusammen, um Erleichterungen für die Asylbewerber zu schaffen (Arbeitsmarktchancen stärken).

Als Vorsitzende des Sozialausschusses in Jüterbog und auch als Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales sowie als Mitglied der Trägerversammlung des Jobcenters nutze ich natürlich alles Kontakte, um auf Probleme aufmerksam zu machen und gemeinsame Lösungen zu finden. Das ist gelebte Solidarität.


Kontakt zur Fraktion:

Fraktion Die Linke-Die PARTEI-PDS
im Kreistag Teltow-Fläming

Rudolf-Breitscheid-Straße 19
14943 Luckenwalde

Telefon: (03371) 63 22 67

E-Mail an die Fraktion