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2015: Unser Jahr in Bildern - Im Zeichen des 70. Jahrestages der Befreiung
22. August 2015

13. Zuckertütenfest

Auch in diesem Jahr wurden kurz vor Ende der Sommerferien - und damit vor Beginn des neuen Schuljahres mit den Einschulungen - die neuen Erstklässler in Jüterbog und Umgebung von unserem Regionalverband Teltow-Fläming Süd mit einem Zuckertütenfest bedacht. Jedes Kind, was neu in die Schule kommt, erhielt an diesem Tag eine gut gefüllte Zuckertüte für den Schulanfang. Immerhin um die 50 Mädchen und Jungen freuten sich daher an diesem Nachmittag besonders. Begleitet von den Eltern, Geschwistern oder auch den Großeltern war so der Jüterboger Schlosspark gut besucht. Ebenso gab es wieder ein buntes Rahmenprogramm: Airbrush-Tattoos (Aufsprühbilder), eine Hüpfburg, die Feuerwehr mit Löschübungen, Dosenwerfen, ein Bastelstand von Petzis Kinderland, Kinderschminken, Kaffee, Kuchen, Bockwürste und für die Kinder auch kostenlose Getränke. Danke daher besonders auch an dieser Stelle an die Spenderinnen und Spender, die erneut zum Gelingen der mittlerweile 13. Auflage des Festes beitrugen.

Ehrengast war in diesem Jahr Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (DIE LINKE). Auch unser Kreisvorsitzender Felix Thier war vor Ort und begeistert von der tollen Atmosphäre und der guten Stimmung bei den Besucherinnen und Besuchern - und den Kindern! Danke an die Helferinnen und Helfer, die Organisatorinnen und Organisatoren. Auf ein Neues im Jahr 2016!

Text und Fotos: Felix Thier

9. Mai 2015

Politisch-kulturelle Matinee anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung - Ehrung für unsere Genossin Annelies Engert

Zu den großen Aktivitäten in der Partei DIE LINKE anlässlich des Tages der Befreiung gehörte die politisch-kulturelle Matinee am 9. Mai 2015. Die Bundespartei und die Landesverbände Brandenburg und Berlin luden hierzu ins Kino "International" in der Karl-Marx-Allee. 

Das Programm war ganz besonders anspruchsvoll - erschütternd, berührend, dann optimistisch und positiv. Beiträge wie Musik der "Sogenannten Anarchistischen Musikwirtschaft", eine szenische Lesung mit Werken von Peter Weiss, Marianne Brentzel und Stefan Doernberg durch Jugendliche, eine Posiumsdiskussion zum Thema "Kampf gegen Rechtsextremismus" wechselte sich mit Ausschnitten aus den Filmen "Der gewöhnliche Faschismus" von Michail Romm, "Ich war neunzehn" von Konrad Wolf und "Karbid und Sauerampfer" von Frank Beyer ab.

Der abschließende Kurzfilm "Samagon" (Selbstgebrannter) versprühte so viel Optimismus und Menschlichkeit, dass alle Anwesenden den Saal mit neuem Mut verließen. Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung verdienter Antifaschistinnen und Antifaschisten. Dazu gehörte unsere Ludwigsfelder Genossin Annelies Englert, die im Oktober ihr 92. Lebensjahr vollendet. Dank an die Kraftfahrer nach Berlin, die Genossen Marlies und Rainer Dominok, und an Genn. Linke, die den Kontakt zu Genossin Englert hielt und sie an diesem Tag betreute.

Wir verbinden den Blick zurück mit dem Blick nach vorn. 8. Mai - das heißt für uns wie in jedem Jahr: Wer nicht feiert, hat verloren!

Angelika Linke, Stadtverband Ludwigsfelde

Annelies Engert, Angelika Linke, Marlies Dominok (v.l.n.r.)
Die "Sogenannte Anarchistische Musikwirtschaft"
Ehrung für Genn. Engert im Beisein des Bundestagsabgeordneten Norbert Müller
szenische Lesung durch Jugendliche
Posiumsdiskussion zum Thema "Kampf gegen Rechtsextremismus"
Der Berliner Landesvorsitzende Klaus Lederer (l.) im Gespräch mit unseren Genossen
12. März 2015

"Feierwoche" des Kreisverbandes zum Internationalen Frauentag

Egal ob am 5. März in Jüterbog, am 9. März in Mahlow, am 10. März in Ludwigsfelde oder am 12. März in Luckenwalde - überall Kaffeeduft, leckere Häppchen, frischer Kuchen und gute Stimmung. all das vereinte wieder viele Frauen anlässlich ihres Ehrentages, dem Internationalen Frauentag am 8. März in unserem Kreisverband Teltow-Fläming.

Ja, es gibt ihn immer noch, den Tag der Frauen, den die deutsche Sozialistin Clara Zetkin auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 17.8.1910 in Kopenhagen, zwar noch ohne konkretes Datum, vorschlug. Die Idee, den 8. März zu benennen, kam erst später von Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas. Sie gründeten 1908 ein nationales Frauenkomitee, welches die Einführung eines besonderen nationalen Kampftages für die Frauenrechte beschloss. Dieser Tag wird nunmehr seit 1921 am 8. März begangen, und zwar von Frauen weltweit.

Der Regionalverband Teltow-Fläming Süd unserer Partei feierte in diesem Jahr als erster mit den Genossinnen wie schon erwähnt in unserer Geschäftsstelle in Jüterbog in gemütlicher Runde. Das kulturelle Rahmenprogramm boten hier die Kinder von "Petzis Kinderland", die mit Freude ihr musikalisches Repertoire darboten. Glückwünsche des Kreisvorstandes überbrachte hier Felix Thier als Vorsitzender.

Am 8. März selber gab es traditionell auch wieder unsere Blumenverteilaktionen. Unser Kreisvorsitzender Felix Thier beteiligte sich beispielsweise in Luckenwalde an der Verteilung roter Nelken, in diesem Jahr im Seniorenheim St. Josef-Stift. In Zossen wurden ebenfalls Blumen im Seniorenheim überreicht.

Der Ortsverband Blankenfelde-Mahlow feierte mit seinen Genossinnen und zahlreichen Sympthisantinnen im Vereinshaus in Mahlow ebenfalls bei Kaffee, Kuchen und Sekt und mit einer Zaubershow durch den Berliner Künstler Andreas Körner. Ein besonderer Dank gilt der Gemeindeverwaltung Blankenfelde-Mahlow für die finanzielle Unterstützung im Rahmen der Frauenwoche, sowie den Sponsoren für diese Frauentagsfeier.

In Ludwigsfelde hatten der Vorsitzende des Stadtverbandes, Silvio Pape, und der Vorsitzende der Stadtfraktion, Peter Dunkel, am 10. März zu einer kleinen Feier geladen. In seiner Eröffnungsrede begrüßte Silvio Pape alle Gäste und sprach das Thema der „Frauenquote“ an. Es sind immer die Frauen, die die höchste Last zu tragen haben, nicht nur in den Kriegsgebieten, sondern eben weil sie Frauen sind. Frauen wollen Leistung bringen, auch ohne Quote, so Silvio Pape.
Mit dabei unser Bundestagsabgeordneter Norbert Müller. Ganz dem Anlass entsprechend, kam er zusammen mit seiner Frau Tina und den beiden kleinen Söhnen Timon und Nuri. Norbert Müller sprach neben der Frauenquote auch das Thema der ungleichen Bezahlung der Frauen an, was natürlich gerade auch bei uns in Deutschland immer noch ein verweigertes Grundrecht ist. Zu Gast auch hier Felix Thier, der die Grüße des Kreisvorstandes und der Kreistagsfraktion überbrachte. Mit auf den Nachhauseweg nehmen durften die Frauen liebevoll gebundene kleine Rosensträuße. Als Zeichen des Dankes natürlich von den, an diesem Nachmittag wieder emsig agierenden, Männern übergeben.

Den Abschluss der "Frauenwoche" im Kreisverband Teltow-Fläming bildete dann am 12. März der Gebietsverband Luckenwalde. Die Genossinnen des Stadtverbandes Luckenwalde und der Basisorganisation Nuthe-Urstromtal nahmen auch hier die Gratulationen des Kreisvositzenden Felix Thier und von Hartmut Ukrow als Vorsitzender des Stadtverbandes entgegen. Ebenso hier ließ man es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen, musikalisch umrahmt von den Kindern der Kita "Am Weichpfuhl".

Text und Fotos: Sabine Gumpel und Felix Thier

Edeltraut Liese gratuliert in Jüterbog im Namen des Regionalvorstandes

Petzis Kinderland

Beisammensein in Mahlow
Silvio Pape spricht für den Stadtvorstand Ludwigsfelde
Bundestagsmitglied Norbert Müller


Blumen für die Frauen

Feiern im Gebietsverband Luckenwalde
5. März 2015

2. FrühLINKSempfang der LINKEN Teltow-Fläming zur "Willkommenskultur für Flüchtlinge"

Am 5. März 2015 hatten der Kreisvorstand und die Kreistagsfraktion der LINKEN Teltow-Fläming zum 2. FrühLINKSempfang in das Kreishaus nach Luckenwalde eingeladen. In diesem Jahr hatten wir unseren Empfang mit dem Thema "Willkommenskultur für Flüchtlinge" verbunden und Akteurinnen und Akteure dieses Bereiches aus dem gesamten Landkreis eingeladen. Nach der Begrüßung aller durch den Kreisvorsitzenden Felix Thier schilderte Landrätin Kornelia Wehlan (DIE LINKE) ihre Erfahrungen und Herangehensweise an das Thema und gab so den inhaltichen Auftakt zur Veranstaltung. In zahlreichen Gesprächen wurden Informationen und Erlebnisse ausgetauscht, Bürgermeister Berger aus Trebbin schilderte beispielsweise seine Erfahrungen mit dem Angebot von Wohnungen an Flüchtlinge. Die asyl- und flüchtlingspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der LINKEN, Andrea Johlige, gab ihrerseits Erfahrungsberichte aus Landessicht und berichtete auch über landespolitische Vorhaben. Hier seien exemplarisch die Erleichterung der medizinischen Versorgung mithilfe von Chipkarten für die Flüchtlinge oder die neuen Zweigstellen der Erstaufnahmeeinrichtung Eisenhüttenstadt genannt.

Ebenfalls zum FrühLINKSempfang konnten wir mit Anita Tack eine weitere Landtagsabgeordnete der LINKEN begrüßen und den Anwesenden vorstellen. Anita Tack wird als Potsdamer Landtagsabgeordnete nunmehr zusätzlich auch die Betreuung des Landkreises Teltow-Fläming übernehmen. Damit ist sichergestellt, dass unser Landkreis auch wieder mit einer Abgeordneten der LINKEN im Brandenburger Landtag vertreten ist. Thematisch widmet sich Anita Tack der Stadtentwicklungs-, Bau-, Wohnungs- und Verkehrspolitik und ist so auch für unseren Landkreis eine inhaltiche Bereicherung.

Ziel des Abends war der gemeinsame Informationsaustausch. Und wir als LINKE wollten den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in diesem Bereich auch einfach einmal "Danke" sagen. Wir finden: mit Erfolg!

Text und Fotos: Felix Thier


Landrätin Kornelia Wehlan führt in das Thema ein.



Ausdrücklich erwünscht waren Berichte von Vertreterinnen und Vertretern lokaler Flüchtlingsinitiativen.
Andrea Johlige gab als Fachpolitikerin wichtige Informationen.
Landrätin Kornelia Wehlan, Sozialdezernentin Kirsten Gurske, Sozialausschussvorsitzende Maritta Böttcher und Landtagsabgeordnete Anita Tack
4. Februar 2015

Flüchtlinge willkommen - Teltow-Fläming und Luckenwalde sind bunt!

Mehr als 400 Menschen, darunter zahlreiche Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten der LINKEN, demonstrierten am heutigen Abend lautstark gegen einen etwas über 100 Personen starken Nazi-Aufmarsch und zeigten so, dass Luckenwalde und Teltow-Fläming Flüchtlinge willkommen heißt.

Die Bürgermeisterin der Kreisstadt hatte parteiübergreifend und unterstützt von allen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung zu einer Gegendemonstration aufgerufen, um der Rechten-Demonstration „NEIN ZUM HEIM“ zu zeigen, dass sie auf verlorenem Posten stehen.

Zahlreiche Politikerinnen und Politiker der kommunalen Ebene waren dabei, Landrätin Kornelia Wehlan und die Erste Beigeordnete Kirsten Gurske (beide LINKE) zeigten ebenso Präsenz wie unser Bundestagsabgeordneter Norbert Müller. Danke an alle Mitwirkenden, insbesondere an die rund 50 Aktiven unter dem LINKEN-Banner mit Fahnen, Plakaten und Trillerpfeifen! 

Text und Fotos: Felix Thier und Petra Haase





Landrätin K. Wehlan
27. Januar 2015

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee der Sowjetunion das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Seit dem ist der Begriff Auschwitz das Symbol dafür, wohin Ausgrenzung, Hass, Antisemitismus und faschistischer Vernichtungswille führen: in millionenfaches Leid, in singulär entsetzliche und grausame Verbrechen und die massenhafte Vernichtung jüdischen Lebens in Europa.

Auschwitz ist der Ort der Erinnerung und des Gedenkens an den Holocaust und diese Erinnerung darf nie verblassen. Das Gedenken gehört in unseren Alltag, muss Teil unseres Alltags sein und bleiben. Auschwitz ist auch Auftrag, jeder Form von Faschismus, Rassismus oder Antisemitismus, jeder Form von Hass und Ausgrenzung konsequent entgegenzutreten.

Daher gedachte am heutigen 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz auch der Kreisverband der LINKEN Teltow-Fläming im Stillen an den Gedenkstätten im Landkreis Teltow-Fläming. Der Kreisvorsitzende Felix Thier legte gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Teltow-Fläming, Hans-Jürgen Akuloff, weiteren kommunalen Abgeordneten der LINKEN und mit Mitgliedern des Stadtverbandes der LINKEN Luckenwalde am Mahnmal am Luckenwalder Stadtpark, am sowjetischen Ehrenfeld auf dem Waldfriedhof und an der Gedenkstätte des Friedhofes des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers STALAG III A Gebinde und Blumen nieder.

Auch in Ludwigsfelde fand ein Gedenken auf dem Friedhof am Mahnmal für die Opfer des Faschismus statt. Anwesend waren natürlich auch Genossinnen und Genossen sowie Sympathisatinnen und Sympathisanten unseres dortigen Stadtverbandes und legten Blumen nieder.

Mit einer bewegenden Gedenkveranstaltung auf dem Marktplatz Zossen haben am Abend des Tages knapp 40 Bürgerinnnen und Bürger aus der Region am Holocaust-Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Unter Ihnen waren viele Vertreter der Basisorganisationen der Partei DIE LINKE aus der Gemeinde Am Mellensee und der Stadt Zossen.

Wir erleben gegenwärtig wie mit platten Parolen, vermeintlich einfachen Antworten und Sozialdemagogie Stimmung gemacht wird, gegen Religionen, gegen andere Kulturen, gegen Migrantinnen und Migranten. Wir erleben eine Zunahme von Angriffen auf Jüdinnen und Juden, auf Synagogen, ebenso auf Muslime und Moscheen. Wir müssen im Alltag wieder Begriffe hören, die ihre Wurzeln in der Nazi-Zeit haben … Es gibt genug Gründe laut und deutlich zu sagen: „Nein, wir wollen eine bunte Gesellschaft.“

Für DIE LINKE ist der Kampf gegen jede Form von Rassismus und Faschismus Gründungskonsens. Wir begreifen die Auseinandersetzung mit der Geschichte als Teil der Aufklärung, sie gehört als fester Bestandteil in jede Form der Bildung und Ausbildung. Wir brauchen eine bessere finanzielle Ausstattung von Projekten gegen Rechtsextremismus und für politische Bildung.

Wir fordern ein Ende der Kriminalisierung von Anti-Naziprotesten und zivilgesellschaftlichem Engagement. Der Kampf gegen altes und neues rechtes Denken ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft. DIE LINKE wird dazu weiterhin ihren Beitrag leisten.

Fotos: Thier, Linke, Preuß

Gedenken an mehreren Stationen in Luckenwalde ...





... auf dem Friedhof in Ludwigsfelde ...



... und in der Zossener Innenstadt.