25. September 2016

Carsten Preuß ist Direktkandidat der LINKEN im Bundestagswahlkreis 62

Die Vorsitzenden der Kreisverbände Dahme-Spreewald (Michael Wippold, r.) und Teltow-Fläming (Felix Thier) mit Carsten Preuß, Kandidat der LINKEN im Bundestagswahlkreis 62.

Eröffnung der Versammlung durch Felix Thier

Mitglieder der LINKEN aus den Kreisverbänden Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming und Oberspreewald-Lausitz

Willkommen bei der LINKEN! Neumitglieder erhalten einen Willkommensgruß von den Kreisvorsitzenden Michael Wippold (LDS) und Felix Thier (TF).

Justizminister Stefan Ludwig (l.) und Carsten Preuß (Mitte)

Carsten Preuß stellt sich vor.

Glückwunsch zur Wahl: Felix Thier gratuliert.

Für den 24. September hatten die Kreisvorstände der Partei DIE LINKE. Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz eine Wahlkreisversammlung in das Bürgerhaus nach Zossen in den Ortsteil Wünsdorf einberufen. 125 stimmberechtigte Mitglieder folgten der Einladung, 124 gültige Stimmen wurden bei der Wahl abgegeben und 119 Wählerinnen und Wähler nominierten Carsten Preuß als Direktkandidaten der LINKEN im Wahlkreis 62 für den 19. Bundestag. Sichtlich erfreut über das gute Ergebnis von 95,97 % bedankte sich Carsten Preuß bei den Genossinnen und Genossen.

Seine Vorstellung im Vorfeld begann Carsten damit, dass er 1962 geboren wurde und für den Wahlkreis 62 für DIE LINKE antreten möchte. Natürlich ging es bei seiner Wahl nicht um diese einfache Formel, sondern vielmehr um seine Positionen und seine politische Haltung, die er, auch als parteiloser, Linker, im Namen der Partei DIE LINKE. im Bundestag vertritt.

Der studierte Landwirt ist seit 1993 in der Kommunalpolitik zuhause und in verschiedenen Vereinen, Verbänden und Kuratorien tätig. Seit 1991 ist er Mitarbeiter im Umweltamt in der Kreisverwaltung Zossen und später in der Kreisverwaltung Teltow-Fläming in Luckenwalde. Soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Solidarität, das sind die Themen, die ihn bewegen und für die er einsteht. Er möchte „mehr frisches Grün in's kräftige Rot“ bringen. Mit viel Sachverstand ausgestattet, setzt er sich gegen die Massentierhaltung und für einen radikalen Strukturwandel auf dem Lande ein. Dabei ist ihm die Erzeugung von regionalen Produkten und die Vermarktung vor Ort sehr wichtig. Chancen für die Region sieht er auch im Tourismus und natürlich in der nachhaltigen ökologischen Landwirtschaft.

Immer wieder auf die Frage angesprochen, warum er nicht Mitglied der Partei DIE LINKE ist, sagte er, dass das nicht heißt, das er „unpolitisch“ ist, denn sein „Herz schlägt links“ und er wird das Wahlprogramm der Partei DIE LINKE voll und ganz unterstützen. Was er nicht zuletzt auch schon zu vorangegangenen Kommunalwahlen, als unser Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Zossen oder zur letzten Landtagswahl bewiesen hat.
Carsten Preuß überzeugte neben stichhaltigen Argumenten, die für seine Wahl sprechen, auch durch sachliches und kompetentes Auftreten. Vielen Genossinnen und Genossen ist er bereits durch persönliche Gespräche bekannt und dort wo man ihn noch nicht kennt, ist er natürlich gerne bereit hinzukommen und sich vorzustellen.
Carsten Preuß beantwortete unter anderem auch Fragen zur Regierungsbeteiligung von „Rot-Rot-Grün“, zur Natur, zur Bundeswehr im Ausland, zum Konflikt mit Russland, zu den Freihandelsabkommen TTIP und CETA, zur Friedensbewegung und zum Wort „Sozialismus“ sowie zum Stellenwert der AfD.

Gast der Wahlversammlung war neben unserem Justizminister, Stefan Ludwig, auch unser Bundestagsabgeordneter Norbert Müller, der sich sehr glücklich über die Wahl von Carsten zeigte und ihm im Namen des geschäftsführenden Landesvorstandes gratulierte. Er ist optimistisch, dass wir gut vorbereitet in den Bundestagswahlkampf gehen und freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihm.

Felix Thier, Vorsitzender des Kreisverbandes Teltow-Fläming überreichte unserem Direktkandidaten eine Geschenktüte. Die darin enthaltenen Produkte der Marke „Echt Fläming“, aus der Region, für die Region hergestellt, dürften ganz im Sinne von Casten Preuß gewesen sein.

Text: Sabine Gumpel, Trebbin
Fotos: Axel Claus, Rangsdorf