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18. Dezember 2017

Brandenburg will Radverkehr stärker fördern

Anita Tack

Die Radverkehrsstrategie der Landesregierung wurde im Landtag diskutiert. DIE LINKE sieht darin eine Ausgestaltung und Konkretisierung der Mobilitätsstrategie in Brandenburg und nicht zuletzt auch der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg. Radverkehr zu gestalten und zu fördern, ist im Zeitalter der Minimierung von Luftschadstoffen das Gebot der Stunde. Mobilität auf dem Rad ist nicht nur gut für die eigene Gesundheit, sondern auch gut für die Umwelt. Damit wurden über die Analyse der Situation hinaus nicht nur allgemeine Ziele in der vorgelegten Strategie formuliert, sondern Handlungsoptionen zur Erreichung dieser Aufgabenstellung fixiert.

Die Entwicklung des Radverkehrs bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und eine Vielzahl von Akteuren wirkt an deren Umsetzung gemeinsam mit. In allererster Reihe stehen dabei die Kommunen. Der Radwegebau entlang von Landesstraßen steht auf dem Forderungskatalog vieler Gemeinden. Die bislang gültige Prioritätenliste der Radwege befindet sich im Infrastrukturministerium in der Überarbeitung. Ein Ranking nach vorgegebenen Kriterien soll nun vorgelegt werden. Ich hoffe, dass dieser Abwägungsprozess einvernehmlich mit den Landkreisen und Kommunen abläuft. Verkehrserziehung spielt auch beim Radverkehr eine große Rolle. Es geht dabei sowohl um die Radfahrerinnen und Radfahrer, jedoch in erster Linie um aufmerksames Verhalten aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Fahrradprüfungen für Schülerinnen und Schüler in der 4. Klasse sollten dabei weiter unterstützt werden und zum generellen Programm gehören. 

Anita Tack, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag Brandenburg

Bericht zur Radverkehrsstrategie 2030

Videomitschnitt aus der Landtagsdebatte