1. September 2017

Für ein friedliches Miteinander

Der Friedenswunschbaum

Judith Kruppa (r.) bei der Friedenswunschbuchübergabe an Bürgermeister Broshog (Fotos: privat)

Je nachdem, in welchem Teil Deutschlands die inzwischen ältere Generation geboren wurde, beging man am 1. September den Antikriegs- oder den Tag des Friedens in Erinnerung an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und als Mahnung, dass nie wieder ein Weltkrieg entstehen darf.

DIE LINKE der Basisorganisation Am Mellensee veranstaltete in diesem Jahr zum ersten Mal aus diesem Anlass ein Familien-Friedens-Fest mit Kinderschminken, Bastelstraße, Quiz, Essen und Trinken und der Möglichkeit, sich über den Frieden im Großen und im Kleinen auszutauschen.

Der Friedenswunschbaum wurde zunächst nicht wahrgenommen, aber als die ersten Wünsche, Friedenstauben und Blüten daran befestigt waren, fand die Idee dahinter regen Zuspruch. In einem waren wir uns mit unseren BesucherInnen sofort einig: Um Frieden zu schaffen muss jeder bei sich selbst anfangen.

Toll wäre, so die TeilnehmerInnen des Festes, wenn dieses Fest zur Tradition in der Gemeinde werden könnte, vielleicht sogar den Rang eines Gemeindefestes erhält.

Bedanken möchten wir uns auf diesem Wege für die personelle Unterstützung aus Zossen und Blankenfelde-Mahlow und das Wetter, welches uns, entgegen aller Vorhersagen, gewogen schien.

Nachtrag: Als Abschluss unseres Festes erfolgte am 21. September 2017 die Übergabe der Friedenswünsche in Form eines „Friedenswunschbuches der Gemeinde Am Mellensee“ an den Bürgermeister Frank Broshog, der dieses in der Gemeindeverwaltung auslegen und bis zum nächsten Fest am 1. September 2018 aufbewahren wird.

Judith Kruppa, Vorsitzende der Basisorganisation Am Mellensee